Die WSG sucht nach den Details, um die Unserie zu brechen

Nach der 0:2-Niederlage bei Rapid richtet sich der Fokus bei der WSG Swarovski Tirol schon auf das Heimspiel gegen den WAC am Samstag (17.00 Uhr/live TT.com-Ticker) aus.

Der Handschlag verrät, dass Thomas Silberberger mit der Leistung von Stefan Maierhofer einverstanden war. Heute gibt’s beim „Major“ Abos.
© gepa

Von Alex Gruber und 
Tobias Waidhofer

Wien, Innsbruck – Der Frühjahrsauftakt bei Rekordmeister Rapid ging für Tirols Bundesliga-Aufsteiger vor 22.800 Fans ohne Tore und Punkte zu Ende. Dennoch haben Coach Thomas Silberberger und Sportmanager Stefan Köck einiges positiv notiert:

B wie Beccari: Der etatmäßig dritte Goalie der WSG hat seinen Status mit einem gelungenen Liga-Debüt verbessert. Der 21-jährige Südtiroler, der einem Österreicher gleichgestellt ist, belastet nicht das Legionärs-Kontigent und könnte zur Nummer zwei vorrücken. „Ich trainiere weiter gut und gebe weiter mein Bestes. Wir haben Moral gezeigt und alles gegeben. Leider ist der Anschlusstreffer nicht gefallen“, strich Beccari den Teamgedanken hervor. Köck lobte die soziale Kompetenz in den eigenen Reihen: „So etwas reicht weit über den Fußball hinaus – alle haben Simon super unterstützt.“ Kraft will man ja auch aus der Kameradschaft schöpfen.

S wie System: Nach dem 4-3-3 (oder 4-5-1) beim ÖFB-Cupmatch in Lusten­au schickte Silberberger sein Team im Allianz-Stadion im 4-4-2-Korsett mit dem „Altherren“-Sturm Stefan Maierhofer (37) und Zlatko Dedic (35) aufs Feld. „Sie haben sich empfohlen. Beide hatte Megachancen, gefehlt hat nur der Torerfolg“, kann sich der WSG-Coach dieses Duo in der Startformation weiter gemeinsam vorstellen. Der Wörgler ist nach zwei Spielen auf der Suche, wie er sein Team vor der routinierten Viererkette am besten ausrichten kann.

S wie Serie: Seit der 12. Runde am 26.10.2019 und dem 3:2-Sieg bei der Wiener Austria wartet die WSG nach sieben Niederlagen in Serie auf einen Punktezuwachs. „Es ist nicht lustig, Woche für Woche ein Negativerlebnis zu haben. Natürlich müssen wir diese Serie sprengen“, sagt Köck, der die starke Reaktion nach der Pause und nach all den negativen Umständen in Hälfte eins (Gegentor nach 41 Sekunden, 0:2 nach schwerem individuellen Fehler) hervorstrich. Mit Benni Pranter, Sebastian Santin, Felix Adjei, Lukas Grgric und Zlatko Dedic standen neben vier Neuzugängen (Soares, Koch, Petsos, Maierhofer), Debütant Beccari und dem wiedergenesenen Cabrera nur noch fünf Mann in der Startelf, die den Herbstdurchgang beendet haben. „Die Mannschaft hat mit jener im Herbst nichts mehr zu tun“, notiert Silberberger, der gestern schon beim Videostudium des WAC saß.

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A wie Abos: Einen einzigen Sieg, ein 3:1 zum Bundesliga-Auftakt über die Austria, weist die miserable Heimbilanz der WSG aus. Mehr Siege und Fans müssen 2020 im Tivoli dringend her, damit der Klassenerhalt gelingt. In Sachen „zwölfter Mann“ gibt es bis Mittwoch beim Kauf eines Abos ein zweites gratis dazu. Der „Major“ Stefan Maierhofer bringt heute (17 bis 18 Uhr) in der Wattener Geschäftsstelle (Dr.-Karl-Stainer-Straße 31) Dauerkarten im persönlichen Gespräch gerne unters Volk. Damit man am Samstag (17 Uhr) gemeinsam den WAC biegen kann.


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