Backpackerin ermordet: Lebenslange Haft für Neuseeländer

Ein 28-jähriger Neuseeländer hat für den Mord an einer britischen Rucksackreisenden eine lebenslange Haftstrafe bekommen. Der Mann wurde schuldig gesprochen, die 21-Jährige erwürgt zu haben.

Wellington –Er hatte sein Opfer über eine Dating-App kennengelernt: Ein Neuseeländer hat für den Mord an einer britischen Rucksackreisenden eine lebenslange Haftstrafe bekommen. Der 28-Jährige muss nach dem Urteil des Gerichts in Auckland mindestens 17 Jahre im Gefängnis bleiben. Der Fall löste international Entsetzen aus. Es gab auch Mahnwachen für die junge Frau.

Der Mann wurde schuldig gesprochen, die junge Frau am Abend vor ihrem 22. Geburtstag im Dezember 2018 erwürgt zu haben. Die Leiche packte er in einen Koffer und vergrub sie in der Nähe von Auckland, wo sie eine Woche später gefunden wurde.

Täter wies Anschuldigungen zurück

Der Täter hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen: Es sei ein Unfall gewesen, nach einer normalen sexuellen Begegnung von jungen Leuten, zu der beide Seiten bereit gewesen seien, so die Verteidigung.

Während des Prozesses hörte das Gericht auch, dass der Mann intime Fotos von dem Opfer nach dem Tod machte. Außerdem ging er am Folgetag zu einer weiteren Verabredung mit einer Internetbekanntschaft.

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Emotionale Stellungnahme der Mutter

In einer sehr emotionalen Videobotschaft wandte sich die Mutter des Opfers direkt an den Täter im Gerichtssaal. Sie müsse immer an das Grauen und den Schmerz ihrer Tochter denken. „Sie starb verängstigt und allein.“ Bis zu ihrem letzten eigenen Atemzug werde sie ihr Kind vermissen, sagte die Britin. „Grace war nicht nur meine Tochter, sie war eine Freundin. Sie war meine beste Freundin.“ (dpa)


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