Alpenvolleys-Libero Ringseis: „Uns muss man erst einmal schlagen“

Auf die Alpenvolleys wartet heute in Friedrichshafen (19.30 Uhr) der deutsche Vize­meister, am nächsten Samstag (18 Uhr, Olympiahalle) geht es gegen das Team aus Frankfurt.

Alpenvolley-Publikumsliebling Florian Ringseis will heute auch am Bodense­e groß aufspielen.
© Marcel Lorenz via www.imago-images.de

Von Daniel Suckert

Innsbruck – „Ich koche mir gerade Nudeln mit Garnelen und Brokkoli“, erklärt­e der Libero der Hypo Tirol Alpenvolleys Haching, Florian Ringseis, Donnerstagmittag. Sein Appetit ist auch am Parkett groß. Dafür sorgt das Liga-Menü der nächsten zwei Wochen: Heute wartet in Friedrichshafen (19.30 Uhr) der deutsche Vize­meister, am nächsten Samstag (18 Uhr, Olympiahalle) geht es gegen das Team aus Frankfurt.

„Heute vor einem Jahr haben wir dieses Gespräch schon einmal geführt. Wir waren Tabellenführer, alles hat super ausgesehen, und doch sind wir am Ende wieder ,nur‘ Dritter geworden“, holte der Wiener in Diensten der Tiroler aus: „Ich halte mich mit Prognosen zurück. Aber wir haben einen Lauf, sind gut drauf, und uns muss man erst einmal schlagen.“

In das Gastspiel beim Vizemeister Friedrichshafen geht man als leichter Favorit. Die „Häfler“ mit dem ehemaligen österreichischen National­coach Michael Warm an der Outlinie haben einige Verletzte im Kader. Davon lässt sich Publikumsliebling Ringseis aber nicht täuschen: „Friedrichs­hafen ist vor seinen Fans immer stark.“

Die Unterschiede zwischen beiden Teams „sind eigentlich schnell erklärt: Sie bevorzugen längere Ballwechsel, wir sind da eher mehr „Brechstang­e“, mit viel Druck beim Service und im Angriff. Geht uns das weiter so auf wie bisher, sind wir nicht leicht zu stoppen.“ Zusätzlich kommt den Alpen­volleys zugute, dass man nun fast zwei Wochen ohne Spiel war. Ringseis: „Das war gut für den Kopf. Ich habe am Wochenende alles getan, nur nicht an Volleyball gedacht. Seit Montag hab’ ich nur Friedrichs­hafen im Kopf.“

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