WSG fordert WAC: Im Tivoli soll heute der Rauch aufgehen

Festung war das Tivoli im Herbstdurchgang keine: Das will die WSG Tirol heute (17 Uhr) in der Bundesliga gegen den WAC ändern.

Lang ist's her: Seit dem ersten Spieltag (3:1 gegen die Austria) Anfang Juli durfte die WSG im Tivoli nicht mehr jubeln.
© GEPA pictures/ Amir Beganovic

Von Tobias Waidhofer

Die 
Zigaretten müssen in der Packung bleiben. Trotzdem soll heute (17 Uhr, live, Sky) im Tivolistadion der Rauch aufgehen, wenn die WSG Tirol nach nur einem Heimsieg in der Bundesliga (3:1 gegen die Austria am 7. Juli 2019) endlich wieder gewinnen will. Der Gegner stellt freilich eine hohe Hürde da: Der WAC ist aktuell Tabellenvierter, startete mit einem 3:0 gegen Hartberg und hat den Abgang von Trainer Gerhard Struber sowie der Stützen Michael Sollbauer, Marcel Ritzmaier (alle zu Barnsley) und Anderson Niangbo (Gent) gut verdaut.

„Es hat sich nicht viel verändert“, meint WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger, der auch unter Neo-Coach Ferdl Feldhofer viel „Red-Bull- bzw. LASK-DNA“ ausmacht. Die Abgänge seien durch die Zugänge (Dieng

früher FC Wacker, Jojic/früher Dortmund) „fast besser“ ersetzt worden. Zu achten gilt es neben Top-Torjäger Shon Weiss­mann (19 Saison-Treffer) vor allem auf Michael Liendl, den Silberberger mit großem Respekt „als besten Mittelfeldspieler der Liga“ bezeichnet. „Sie sind für mich spielerisch über Rapid zu stellen. Wir dürfen sie ihre Stärken nicht entfalten lassen.“ Was natürlich einfacher gesagt als getan ist. „Immer konzentriert sein“, gibt Routinier Fabian Koch seinen Kollegen mit auf den Weg. Personell könnte „Silbi“ heute wieder auf die routinierte Doppel-Spitze mit Zlatko Dedic und Stefan Maierhofer setzen.

Ex-Wacker-Kicker Feldhofer zeigt jedenfalls Respekt: „Wattens war in Wien schon nach der ersten Minute hinten. Aber es ist dann ein klares Zeichen von der Mannschaft gekommen, sie sind nicht eingebrochen“, warnte Feldhofer, der beim 0:2 der Tiroler live vor Ort war.

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Der Blick zurück sollte jedenfalls Mut machen – das 2:2 in der Lavanttal-Arena war eines der Herbst-Highlights der WSG. Außerdem könnte „Major“ Maierhofer zum Trumpf avancieren. Denn der hat in jedem seiner Heimspiele gegen den WAC getroffen. Das soll so bleiben.


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