„Armutszeugnis": Andreas Gabalier rechnet mit Amadeus Award ab

Weil er in der Kategorie „Live Act des Jahres" nicht nominiert ist, macht der Sänger seinem Ärger in einem Facebook-Video Luft. Er vermisst „ein kleines Grundmaß an Wertschätzung".

Andreas Gabalier lässt seine Fans via Facebook an seinem Unmut teilhaben.
© PortablePast / Christians

Innsbruck – Seinem Ärger über die Musikexperten der Amadeus Awards hat Sänger Andreas am Donnerstag in sozialen Medien Luft gemacht. Der Auslöser: Gabalier ist in der Kategorie „Live Act des Jahres" nicht nominiert worden. „Ich weiß, dass es sich in der Musik nicht ausschließlich um Fakten und Zahlen dreht, ein klitzekleines Grundmaß an Wertschätzung wäre jedoch angebracht gewesen", richtet sich der 35-Jährige in dem knapp zweiminütigen Video an die Verantwortlichen des Musikpreises.

📽 Video | Gabaliers Facebook-Post

„Noch nie dagewesene Stadiontournee"

15 Stadien habe er im vergangenen Sommer bespielt, mit jeweils zwischen 50.000 und 80.000 Besuchern – „eine noch nie dagewesene Stadiontournee". Die Entscheidung sei demnach „nicht nur an Ignoranz nicht zu übertreffen, sondern auch das größte Armutszeugnis, das ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt".

„Für den Fall, dass mein Name noch in irgendwelchen anderen Kategorien vorkommen sollte – und ich habe mir die Mühe nicht angetan, weiterzulesen – dann tut mir und euch selber einen Gefallen und gebt den Preis jemandem, der eine Freude damit hat", so Gabalier weiter. Abschließend drückt er seinen Musikerkollegen größten Respekt und Wertschätzung aus: „Ich freue mich immer wieder, von euch zu hören – so viele fetzige und lässige Scheiben." (TT.com)

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die Nominierten

Song des Jahres:

  • „Chaos“ (Mathea)
  • „Ciao Baby“ (Wanda)
  • Herr Inspektor“ (Seiler und Speer)
  • „Kaleidoskop“ (Pizzera & Jaus)
  • „Puta Madre“ (Raf Camora feat. Ghetto Phenomene)

Album des Jahres:

  • „20 Jahre DJ Ötzi“ (DJ Ötzi)
  • „Für immer“ (Seiler und Speer)
  • „S’klane Glücksspiel“ (Voodoo Jürgens)
  • „Vernissage My Heart“ (Bilderbuch)
  • „Zenit“ (Raf Camora);

Liveact des Jahres:

  • Bilderbuch
  • EAV
  • Folkshilfe
  • Pizzera & Jaus
  • Seiler und Speer

FM4-Award:

  • Anger
  • Buntspecht
  • Lou Asril
  • Oehl
  • Yasmo & die Klangkantine

Voting und weitere Infos: www.amadeuswards.at


Kommentieren


Schlagworte