FC Wacker startet mit Remis gegen Steyr in die Frühjahrssaison

Zum Frühjahrsauftakt der zweiten Liga musste sich der FC Wacker Innsbruck trotz überlegener Leistung mit einem 1:1-Remis gegen Vorwärts Steyr begnügen. Es waren zwei verlorene Punkte für die Schwarzgrünen.

Stefan Meusburger (18) brachte den FC Wacker per Kopf in Führung.
© GEPA pictures/ Amir Beganovic

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nur 19,5 Stunden nach dem Bundesliga-Match der WSG Tirol schritt am Sonntag der FC Wacker Innsbruck in „seinem“ Tivoli auf den Rasen. Und die Ränge waren in Liga zwei nicht zuletzt wegen der treuen Nordtribüne offiziell doppelt so gut (2540) gefüllt wie am Vortag (1250).

Die Spielrichtung des FCW (von Nord nach Süd) war in Halbzeit eins zwar eine andere als bei der WSG gegen den WAC, das 1:0 (18.) fiel aber wie schon am Samstag aus einem Eckball- und Kopfballtreffer: Nach Kofler-Flanke setzte Innenverteidiger Stefan Meusburger mit hohem Luftstand seinen ersten Saisontreffer in die Maschen. Matthäus Taferner (24.) hatte nach schöner Kombination über Alex Gründler und Markus Wallner ebenso den zweiten Treffer am Fuß wie Atsushi Zaizen (30.). Und in der Defensive gelang es der jungen schwarzgrünen Truppe (Durchschnittsalter 22 Jahre) gut, den Oberösterreichern keine dicken Chancen zu gewähren. Stattdessen ließen nach Hupfauf-Zuspiel Markus Wallner (Steyr-Goalie Staudinger hielt) und im Nachschuss auch noch Murat Satin die Riesenchance (38.) aufs 2:0 aus. Die Entscheidung wurde von einem spielfreudigen FCW-Team somit „vertagt“.

Im zweiten Durchgang gab es nach einer Attacke an Lukas Hupfauf (50.) zunächst Elfmeteralarm, ehe Steyr kam: Nach einem Kopfball von Alberto Parda-Vega konnte Karim Conte zwar noch auf der Linie retten (52.), eine Minute später glich Bojan Mustecic mit feiner Schusstechnik aber zum 1:1 für die Gäste aus.

Die Hausherren hatten nur kurz darauf durch Murat Satin die Führung am Fuß, Steyr-Goalie Bernhard Staudinger drehte die Kugel aber drüber (55.). Tore fielen keine mehr, dafür gab es gleich elf Karten (auch eine für Steyr-Coach Wahlmüller) und das Zweitliga-Debüt des erst 16-jährigen Felix Mandl, der von der AKA Tirol im Winter zum FC Wacker kam.

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„Wir wollten mehr. Wir haben in der ersten Halbzeit die zweitbeste Defensive der Liga auseinandergespielt, in der zweiten waren wir zu hektisch. In Wahrheit hatten sie einen Torschuss und es fühlt sich nicht wie ein gewonnener Punkt an“, schloss Wacker-Coach Thommy Grumser.


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