Ölpreise gaben wegen Coronavirus-Krise deutlich nach

Die internationale Verbreitung des Coronavirus hat Auswirkungen auf den Ölpreis: Der Preis für die Nordseesorte Brent fiel am Montag um 1,37 Dollar auf 57,13 Dollar.

Symbolbild.
© AFP

Singapur – Die Ölpreise sind am Montag wegen der Sorgen wegen der internationalen Verbreitung des Coronavirus gefallen. Sowohl europäisches als auch US-Rohöl gerieten deutlich unter Druck. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 57,13 US-Dollar (52,89 Euro). Das waren 1,37 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,16 Dollar auf 52,22 Dollar.

Das neuartige Coronavirus hält die Finanzmärkte weiter in Atem. An den Rohstoffmärkten sorgte zum Wochenstart vor allem die zunehmende Ausbreitung des Covid-19 genannten Virus für Nachfragesorgen. Aufsehen erregten zuletzt vor allem steigende Infektionszahlen in Südkorea und Italien. Damit einher geht die Befürchtung einer schwächeren Weltwirtschaft mit sinkendem Erdölverbrauch.

Die fallenden Rohölpreise setzen wiederum das Ölkartell OPEC unter Druck. Bisher waren die Erdölpreise im Februar gestiegen, nachdem sie seit Jahresbeginn wegen der Virus-Krise in China deutlich gefallen waren. Die OPEC-Staaten treffen sich Anfang März mit anderen großen Ölproduzenten, um über ihre Förderpolitik zu beraten. Eine zusätzliche Verringerung der bereits gedeckelten Förderung gilt als Option. (dpa)


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