Für starke Haie geht’s um Sein oder Nichtsein

Nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung in Dornbirn entscheidet sich diese Woche in den letzten beiden Partien der Qualifikationsrunde, ob den Innsbrucker Haien doch noch der Sprung ins Play-off-Viertelfinale gelingt.

Zwei, die seit Wochen mit Leistung glänzen – Offensiv-Verteidiger Mike Boivin (l.) und Kapitän Tyler Spurgeon
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – „In Dornbirn war es ein Sieg, wo man auch enttäuscht ist, weil man weiß, wie wichtig jeder einzelne Punkt ist“, spielte HCI-Kapitän Tyler Spurgeon auf einen verloren gegangenen Zähler im Fernduell gegen Znojmo an. Die Haie brauchen fremde Schützenhilfe, am besten schon am Donnerstag von Fehervar, wo Ex-Hai Andrew Yogan als Topscorer werkt: „Wir haben schon nach dem Match in Innsbruck mit ,Yog­i‘ gesprochen, dass sie Gas geben sollen“, notiert Spurgeon, der als Siegtorschütze in Dornbirn und mit insgesamt elf Scorerpunkten in der Quali-­Runde vorangeht: „Ich weiß nicht, wie viele Punkte ich habe. Ich versuche nur dem Team zu helfen und konzentriere mich aufs Gewinnen. Wir spielen im Moment gut und es macht Spaß. Wir müssen am Donnerstag gegen Linz wieder unseren Job erledigen.“

Ungeachtet der Tatsache, dass sich bis Samstag entscheidet, ob die Saison im Play-off noch weitergeht, hält HCI-Obmann Günther Hanschitz nach fünf Siegen und starken Spielen in der Quali-Runde fest: „Verträge sind diese Woche noch kein Thema, aber es besteht nicht der Bedarf, viele Cracks auszutauschen.“


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