Güssinger braucht für Sanierung rund vier Millionen Euro

Über den Sanierungsplan des in die Pleite gerutschten Mineralwasser-Abfüllers soll am 9. März abgestimmt werden.

Der Diskonter Hofer zeigte Güssinger die Rote Karte. Der Wasserabfüller ist nach einer Insolvenz und mehreren Eigentümerwechseln in der Hand eines eingebürgerten Russen.
© Güssinger

Güssing - Der burgenländische Mineralwasserabfüller Güssinger braucht laut einem Bericht der Tageszeitung Kurier nach Einschätzung von Masseverwalter Klaus Dörnhöfer für seine Sanierung rund vier Millionen Euro. Der Maschinenpark müsse saniert und teilweise erneuert werden. Über den Sanierungsplan soll am 9. März abgestimmt werden.

Güssinger konnte laut Kurier zum Schluss bereits nur noch PET-Flaschen und keine Mehrweg-Glasflaschen mehr abfüllen, weil die entsprechende Anlage kaputt war. Es würden deshalb eine neue Abfüllanlage und eine Flaschen-Waschanlage benötigt. Masseverwalter Klaus Dörnhöfer schätzt den dafür notwendigen Investitionsbedarf laut der Tageszeitung auf "zumindest vier Millionen Euro". Auf APA-Anfrage war er am Mittwoch nicht erreichbar.

Aufbringen solle das Geld der russisch-österreichische Investor Andrei Kotchetkov, dessen Finstil Holding Güssinger gehört. Die Schulden des Mineralwasserabfüllers beliefen sich bei der Insolvenzeröffnung im Dezember auf knapp 2,08 Millionen Euro. 16 Mitarbeiter und 120 Gläubiger waren von der Insolvenz betroffen. (APA)

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