Tesla-Fahrer klaut Strom aus Baustellen-Klo

Der verzweifelte Fahrer eines Tesla zapfte Strom aus einer unversperrten Baustellen-Toilette und das auch noch unmittelbar neben dem Hauptgebäude der Kreispolizeibehörde im deutschen Mettmann.

Symbolfoto
© Thomas Böhm

Mettmann - Dass die Infrastruktur für Ladesäulen nicht perfekt ausgebaut ist, weiß man. Der Fall eines verzweifelten Tesla-Fahrerers in Mettman, die Kreisstadt liegt in der Nähe von Düsseldorf, zeigte dies aber auf eine sehr kuriose Art und Weise. Der Mann wurde von der Polizei dabei ertappt, als er Strom aus einer unversperrten Baustellen-Toilette zapfte.

Am vergangenen Sonntag gegen 19:30 Uhr lief auf der Leitstelle der Kreispolizei Mettmann ein Einbruchalarm der benachbarten und sich noch im Bau befindlichen Kreisleitstelle auf. Die herbeigeeilten Polizeibeamten staunten nicht schlecht: Vor einem geöffneten Bauzaun parkte ein weißer Tesla, aus dem ein Kabel durch die Baustellenumzäunung in einen dahinter liegenden unverschlossenen Toilettencontainer führte. Als die Beamten dem Kabel folgten, stellten sie fest, dass der Stecker in eine der Steckdosen in dem Container, gleich neben den Männerpissoirs, eingesteckt wurde - augenscheinlich, um das E-Auto wieder aufzuladen.

Kurz darauf erschien auch der Halter des Wagens an seinem Fahrzeug. Der 48-Jährige gab an, mangels Strom mit seinem Tesla liegen geblieben zu sein und sich auf der Suche nach einer Aufladestation nicht anders habe helfen können.

Auch die Option, Hilfe bei der unmittelbar nebenan liegenden Polizeiwache zu suchen, kam dem 48-Jährigen augenscheinlich nicht in den Sinn. Gegen ihn wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet. (TT.com)

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