Buwog-Verkauf: CA Immo deckt Republik und Land Kärnten mit Klage ein

In einer ersten Teilklage, die heute beschlossen wurde, beläuft sich die Klagssumme auf zunächst 1 Mio. Euro. Die CA IMMO sprach insgesamt von einem Schaden von 1,9 Mrd. Euro.

(Symbolbild)
© Zolnierek

Wien – Der Verkauf der Bundeswohnbaugesellschaften im Jahr 2004 ist nun Thema einer umfassenden Schadenersatzklage durch die damals unterlegene Bieterin: Die CA Immobilien Anlagen AG (CA Immo) klagt die Republik Österreich und das Land Kärnten auf Schadenersatz.

Die CA Immo sprach in einer Mitteilung Donnerstagabend von einem Schaden von 1,9 Mrd. Euro. In einer ersten Teilklage, die heute beschlossen wurde, beläuft sich die Klagssumme auf zunächst 1 Mio. Euro.

Um die umstrittene Buwog-Privatisierung geht es aktuell im Prozess gegen den ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser und andere Mitangeklagte. Aus Sicht der CA Immo lässt die Gesamtschau der Verfahrensergebnisse nun den Schluss zu, "dass Amtsträger der Republik Österreich und des Landes Kärnten den Privatisierungsprozess unrechtmäßig beeinflusst" haben.

Die Bundeswohnungen (Buwog und andere) sind 2004 an ein Konsortium von RLB OÖ und Immofinanz gegangen, die CA Immo als Mitbewerber ging leer aus. (APA)


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