24-Stunden-Testbetrieb für E-Scooter startet mit Frühlingsbeginn

Derzeit gelten in Innsbruck limitierte Betriebszeiten für E-Scooter. Nach einem sechswöchigen 24-Stunden-Testbetrieb soll evaluiert werden, ob die Elektroroller auch weiterhin rund um die Uhr ausgeliehen werden können.

Derzeit sind die Roller zwischen 6 und 20 Uhr verfügbar.
© TT/Böhm

Innsbruck – Kein Start des 24-Stunden-Testbetriebs für E-Scooter, solange die Nächte noch Minusgrade haben – darauf haben sich die privaten E-Scooter-Betreiber und die Stadt Innsbruck geeinigt. Im Stadtsenat im Dezember wurde ohne genaueres Datum ein Probebetrieb im März und April 2020 beschlossen. Da sowohl Stadt als auch Betreiber Interesse an sicheren Voraussetzungen für einen Probebetrieb haben, soll dieser erst mit Frühlingsbeginn (20. März) starten, teilte die Stadt am Freitag in einer Aussendung mit.

Evaluierung nach sechs Wochen

Ob der Probebetrieb schließlich in einen Fixbetrieb übergehen wird, soll nach sechs Wochen Testzeit evaluiert werden, erklärt Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl (Grüne).

Nach Angaben der Stadt haben zwei private Anbieter freiwillige Akkreditierungsvereinbarungen unterschrieben, in denen etwa die Höchstgeschwindigkeit sowie geschwindigkeitsreduzierte Zonen und Bereiche mit Abstellverbot geregelt sind. Die Zusammenarbeit der Scooter-Betreiber mit der Stadt bezeichnet Schwarzl als „zufriedenstellend“.

Noch gelten limitierte Betriebszeiten

E-Scooter können in Innsbruck seit Mai vergangenen Jahres ausgeliehen werden. Der Verleih funktioniert mittels Smartphone-App. Relativ strikt sind die Regeln der Stadt, was die Betriebszeiten (6 bis 20 Uhr), die Geschwindigkeit und die Abstellmöglichkeiten betrifft. So können die Scooter etwa nicht direkt in der Altstadt, der Maria-Theresien-Straße oder am Bahnhof abgeholt und abgestellt werden. Die maximale Geschwindigkeit im Stadtgebiet beträgt 18 km/h, in Fußgängerzonen wird diese per GPS automatisch auf 5 km/h gedrosselt.

Derzeit gibt es mit „Tier“ und „Circ“ zwei Anbieter. Ein dritter Anbieter hat sich bereits wenige Tage nach dem Start wieder aus Innsbruck zurückgezogen. (TT.com)


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