Mindestens 19 Tote bei Zugunfall in Pakistan

Beim Zusammenstoß eines Zugs mit einem Bus an einem unbeschrankten Bahnübergang im Süden Pakistans sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als zwei Dutzend weitere wurden bei dem Unglück in der Nacht zu Samstag nahe der Stadt Rohri in der Provinz Sindh verletzt, wie die Behörden mitteilten. Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, dass der mit fast 50 Passagieren besetzte Bus nach dem Zusammenstoß in zwei Teile gerissen wurde. Der Zug war auf dem Weg von Karachi nach Rawalpindi.

Das Eisenbahnministerium vermutete, der Unfall sei auf Fahrlässigkeit des Busfahrers zurückzuführen. Aber eine Untersuchung sei im Gang, um den Grund für den Unfall herauszufinden. Ein Arzt am Bezirkskrankenhaus von Sukkur, Baschir Ahmad Solangi, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass unter den Todesopfern fünf Frauen gewesen seien. Die Verletzten würden in einem Krankenhaus behandelt.

Es gibt knapp 2500 unbeschrankte Bahnübergänge in Pakistan. In dem Land passieren des Öfteren Zugunglücke. 2019 wurden bei solchen Unfällen mehr als 100 Menschen getötet. (dpa)

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