Punkteteilung und Europa-Chance: So geht es in der Bundesliga weiter

Der Grunddurchgang der Fußball-Bundesliga geht am Sonntag (17.00 Uhr) zu Ende. Das Rennen um einen Platz über dem „Strich“ war in der zweiten Saison nach der Reform weniger hektisch als bei der Premiere. Ab kommender Woche geht die Meisterschaft mit zwei geteilten Gruppen weiter. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Stefan Maierhofer und die WSG Tirol kämpfen gegen den Abstieg. Gleichzeitig bietet sich in der Qualifikationsrunde auch noch die Chance auf ein Europacup-Ticket.
© GEPA pictures/ Patrick Steiner

Punkte- und Ligateilung: Die Liga erfährt nach der 22. Runde eine doppelte Teilung. Die besten sechs Mannschaften spielen fortan in der Meistergruppe, die unteren sechs in der Qualifikationsgruppe. Zudem wurden die bisher gesammelten Punkte halbiert. Bei halben Punkten wird abgerundet. Sind zwei Clubs am Ende des Finaldurchgangs punktegleich und wurde bei einem dieser Vereine ein halber Punkt abgerundet, wird er vorgereiht. Wurde bei keinem oder bei beiden Clubs abgerundet, wird als nächstes Entscheidungskriterium die Tordifferenz herangezogen.

Wann wird weitergespielt? Die Spiele der Qualifikationsgruppe (ab 14. März) werden ausschließlich am Samstag um 17.00 Uhr ausgespielt, am Sonntag (ab 15. März) ist die Meistergruppe mit zwei Spielen um 14.30 bzw. einem um 17.00 Uhr an der Reihe. Die abschließende 32. Runde steigt am 17. Mai, ehe noch das Play-off um einen Startplatz in der Qualifikation zur Europa League (20., 23. und 26. Mai) ansteht.

Wer spielt im Europacup? Der Sieger der Meistergruppe ist Meister und wird höchstwahrscheinlich wie der Zweite in der Champions-League-Qualifikation antreten. Der Dritte spielt in der Europa-League-Qualifikation, der Vierte in einem Play-off gegen den Sieger aus dem Vergleich Fünfter gegen Sieger der Qualifikations-Gruppe um den letzten Startplatz in der Europa-League-Quali. Der Qualifikationsgruppen-Sieger darf das in einem Spiel ausgetragene Duell mit dem Fünften zu Hause bestreiten. Das Play-off gegen den Vierten erfolgt in Hin- und Rückspiel.

Was verändert der Cupsieger? Sollte der prinzipiell mit einem Fixplatz für die Europa-League-Gruppenphase ausgestattete Cupsieger in der Meisterschaft unter den ersten fünf landen, ist auch der Zweite der Quali-Gruppe noch im Rennen. In einem Auswärtsspiel beim Sieger der Quali-Gruppe würde dann der Kontrahent des Vertreters der Meistergruppe bestimmt. Landet der Cupsieger – im Finale stehen Salzburg und Zweitligist Austria Lustenau – in der Liga auf den Rängen eins oder zwei, ist der Dritte fix in der Europa-League-Gruppenphase dabei. Auf alle Fälle nicht ins Rennen um die Europacup-Startplätze eingreifen wird der Sechste der Meistergruppe.

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Die Punkteteilung als Spannungselement? Nach 22 Runden werden die Punkte geteilt – und ausgerechnet Salzburg könnte mit derzeit sechs Punkten Rückstand auf den LASK als Profiteur dastehen. Große Abstände wird es nicht geben, selbst der aktuell Sechste Hartberg hätte – nach aktuellem Stand – nur neun Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Am unteren Ende wird es noch einmal enger werden: Den Siebenten Austria und Schlusslicht SKN St. Pölten trennen vor der 22. Runde und der Teilung nur acht Zähler. Der Letztplatzierte der Qualifikationsgruppe muss in die 2. Liga absteigen.

© APA

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