Zahlreiche Alpinunfälle in Tirol forderten am Sonntag Schwerverletzte

Mehrere Alpiunfälle haben am Sonntag in Tirol zu teils schweren Verletzungen geführt. In Achenkirch und Sölden mussten Skifahrer mit dem Notarzthubschrauber geborgen werden.

(Symbolfoto)
© Brunner Images

Sölden, Achenkirch – Mehrere Skiunfälle haben am Sonntag in Tirol mit Verletzten geendet. Alleine in Sölden kam es zu mehreren Vorfällen. In Achenkirch rutschte ein Skitourengeher beim Abstieg von der Seekarspitze auf einem Stein aus. Der 33-jährige Deutsche konnte den Sturz zwar sofort bremsen und verhinderte ein weiteres Abrutschen im steilen Gelände, wurde aber dennoch schwer verletzt. Er wurde mit dem Hubschrauber mittels Tau geborgen und ins Krankenhaus Schwaz geflogen.

In Sölden stießen gegen 10.45 Uhr ein 32-jähriger Luxemburger und ein 36-jähriger Spanier auf der roten Piste 11 frontal zusammen. Der Spanier wurde schwer verletzt ins Krankenhaus Zams gebracht. Um 12.20 Uhr stieß im Skigebiet Giggijoch ein Snowboarder aus Spanien (27) von hinten eine Skilehrerin aus den Niederlanden (23) um, die mit einer Gruppe unterwegs war. Der Mann blieb unverletzt, die Frau verletzte sich am Kopf. Wie schwer, ist nicht bekannt. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen. Der Mann hinterlegte lediglich ein Lichtbild seines Personalausweises, er konnte noch nicht befragt werden.

Schließlich fuhr gegen 13 Uhr ein Skifahrer am Rettenbachferner blaue Piste 30 talwärts. Der Mann, vermutlich Deutscher, kollidierte mit einer 50-jährigen Deutschen. Der Mann blieb unverletzt, die Frau verletzte sich jedoch schwer. Sie wurde nach Sölden gebracht. (TT.com)

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