DSV-Technik-Spezialist Dopfer hängt die Skier an den Nagel

Nach 13 Jahren und neun Podestplätzen im Weltcup zieht Fritz Dopfer einen Schlussstrich unter seine Ski-Karriere. Der Vize-Weltmeistertitel 2015 war sein größter Erfolg.

Fritz Dopfer sucht nicht mehr den Weg durch den Stangenwald.
© GEPA pictures/ Matic Klansek

Innsbruck – Technik-Spezialist Fritz Dopfer hat seine alpine Ski-Karriere beendet. Der seit 2007 für Deutschland fahrende gebürtige Tiroler entschloss sich nach 13 Jahren im Weltcup zu dem Schritt, weil er nach den Folgen einer schweren Beinverletzung im Herbst 2016 keine andere Wahl habe. Dopfer feierte 2015 als Vizeweltmeister im Slalom seinen größten Erfolg.

Ihm sei klar geworden, „dass mir mein Körper es nicht mehr erlaubt, den Sport mit der letzten Konsequenz ausüben zu können“, sagte der 32-Jährige am Freitag. Dopfer war jahrelang neben Felix Neureuther der beste deutsche Athlet in Slalom und Riesentorlauf. Er sammelte neun Weltcup-Podiumsplätze, ein Sieg blieb ihm dabei aber verwehrt. Bei Olympia 2014 in Sotschi wurde er Slalom-Vierter.

Im November 2016 erlitt Dopfer bei einem Trainingssturz einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel, musste die Saison aussetzen und kam wegen der Folgen nicht mehr an sein altes Niveau heran. (APA)

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