„Helge" bringt die Sonne: Ab Sonntag stabiles Frühlingswetter

In genau einer Woche fängt der astronomische Frühling an – das Wetter greift dem dieses Jahr schon vor. Nach einem kleinen Dämpfer wird es ab Sonntag warm und sonnig – zumindest bis zum nächsten Kaltlufteinbruch.

Der Frühling kommt und bleibt die nächsten Tage - und sorgt für viel Sonnenschein wie hier in Kramsach.
© TT-Leser Augustinus Jaap

Innsbruck – Mit Ausnahme von Vorarlberg in jedem Bundesland 20 Grad oder mehr: Am Donnerstag noch wurden mancherorts in Österreich neue Temperaturrekorde für die erste Märzhälfte aufgestellt, die manche entgegen aller Vorsichtsmaßnahmen sogar auf der Innmauer genossen haben. Ein kleiner Temperatur-Dämpfer kommt da gerade recht – dauert aber auch nicht allzu lange an.

Im Laufe des Wochenendes etabliert sich nach langer Zeit wieder ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa. „Helge" nennt es sich und sorgt laut den Experten der Österreichischen Unwetterzentrale spätestens ab Sonntag für verbreitet sonniges Frühlingswetter. Die Temperaturen steigen an, ganz so warm wie zuletzt wird es laut Vorhersage aber nicht. Auch der nächtliche Frost bleibt noch nicht ganz aus.

Am Samstag gestaltet sich das Wetter besonders in den Alpen noch unbeständig mit vielen Wolken und etwas Regen. Oberhalb von 1000 Metern wird Schneefall erwartet. Im Tagesverlauf macht sich aber von Nordosten her allmählich Hoch „Helge" bemerkbar.

„Am Sonntag dominiert dann im ganzen Land der Sonnenschein“, prognostiziert Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Die Temperaturen steigen auf 6 bis 16 Grad, wobei es in Tirol unter leichtem Föhneinfluss am mildesten wird.

Sonne pur zu Wochenbeginn

In der neuen Woche macht sich der Frühling dann richtig breit: Strahlend sonnig beginnt bereits der Montag und die Temperaturen steigen auf 9 bis 18 Grad. Am Dienstag und Mittwoch kommt sogar wieder die 20-Grad-Marke in Reichweite. In den Nächten kühlt es allerdings spürbar ab, weshalb man noch bis einschließlich Dienstag mit Morgenfrost rechnen muss.

Im Laufe der zweiten Wochenhälfte lässt der Hochdruckeinfluss dann laut Ubimet-Meteorologen tendenziell etwas nach. Der offizielle Frühlingsbeginn fällt laut Spatzierer wohl ins Wasser: „Am Freitag, pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn, kündigt sich ein markanter Kaltlufteinbruch an“, so der Experte. (TT.com/anl)


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