50 Kilometer Stau nach Lkw-Unfall auf der Inntalautobahn

Nach einem Unfall mit zwei Lkw musste die A12 in Fahrtrichtung Deutschland Mittwochfrüh mehrere Stunden gesperrt werden.

Der Rettungs- und Bergeeinsatz auf der A12 dauerte drei Stunden.
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Kufstein — Mehr als drei Stunden war Mittwochfrüh die Inntalautobahn (A12) in Fahrtrichtung Bayern gesperrt. Im Rückstaubereich der Grenzkontrollen kam es kurz vor 7 Uhr zu einem Auffahrunfall mit zwei Lkw.

Ein 25-Jähriger hatte seinen Kraftwagenzug kurz vor der Ausfahrt Kiefersfelden am rechten Fahrstreifen am Ende der stehenden Lkw-Kolonne angehalten. Ein 39-Jähriger, der einen Sattelzug lenkte, übersah offenbar den Stau und prallte gegen den Anhänger des 25-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilten sich die Fahrzeuge und wurden zudem quer über die beiden Fahrstreifen und den Pannenstreifen geschoben.

Der 39-Jährige wurde im Führerhaus eingeklemmt. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Kufstein bargen ihn. Der Lkw-Lenker erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Kufstein eingeliefert. Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen Er konnte das Krankenhaus Kufstein nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Durch den Unfall entstand ein etwa 50 Kilometer langer Rückstau. Neben mehreren Streifen der Polizei waren die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 20 Mann, die Rettung und der Notarzthubschrauber im Einsatz. Für den Abtransport der beiden Lkw war unter anderem ein schwerer Bergekran im Einsatz. (TT.com)


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