Brand in Bad Häring: Anzeige nach Suchtgift- und Covid-Gesetz folgt

In einem Beherbergungsbetrieb in Bad Häring wurde am Sonntagabend durch das Rauchen von Marihuana ein Brand ausgelöst. Vier Beteiligte werden neben dem Suchtgift- auch nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz angezeigt, weil sie sich trotz der Beschränkungen zusammen dort aufhielten.

(Symbolbild)
© pixabay

Bad Häring – Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sollten laut Covid-19-Maßnahmengesetz derzeit eigentlich geschlossen haben. Trotzdem brannte es am Sonntagabend in letzterem in Bad Häring – weil dort Marihuana geraucht wurde. Die Beteiligten wurden angezeigt.

Feuerwehr in falsches Zimmer geführt

Gegen 22 Uhr erreichte die Feuerwehr Kirchbichl und die Polizei Wörgl am Sonntagabend der Brandalarm. In einem Beherbergungsbetrieb war offenbar in einem Zimmer geraucht worden. Eine Angestellte führte die Feuerwehr jedoch vorerst in ein anderes Zimmer, so die Polizei. Die Rumänin behauptete, dass dort der Alarm angeschlagen habe. Damit dürfte sie laut Polizei versucht haben zu verschleiern, dass der Alarm durch das Rauchen von Marihuana in ihrem Zimmer ausgelöst wurde.

Schließlich konnten die Reste des Marihuana-Konsums festgestellt und drei Österreicher im Alter von 19 und 20 Jahren ausgeforscht werden. Sie konsumierten laut Polizei das Suchtgift gemeinsam mit der 20-jährigen Rumänin. Die vier beteiligten Personen werden nach dem Suchtmittel- und dem COVID-19- Maßnahmengesetz angezeigt. (TT.com)

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