Wie man das Alleinsein in der Krise meistert: Psychologe im Interview

Keine Besuche, kein Kino, kein Fitnessstudio. Die Ausgangsbeschränkung trifft vor allem Alleinstehende hart. Wie man die Situation meistert, erklärt der Psychologe Michael Allinger.

Draußen hat sich früher das Leben abgespielt. Gerade für Singles ist die Zeit in Quarantäne nicht leicht.
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Wir leben momentan alle in einem Ausnahmezustand. Für viele alleinstehende Menschen ist die Daheim-Isolation besonders prekär. Man kann nicht den ganzen Tag putzen oder ­fernsehen, fühlt sich mitunter einsam.

Michael Allinger: Das stimmt. Als Familie hat man den großen Vorteil, dass immer jemand da ist, mit dem man sprechen kann. Der Vorteil des Single-Daseins ist normalerweise, dass man sich die Zeit frei einteilen kann und selbst entscheidet, wann man etwa ins Theater geht oder jemanden trifft. Diese Entscheidungsfreiheit ist im Moment eingeschränkt. Persönliche soziale Kontakte fallen weg. Um Kontakt zu halten, erweisen sich in Zeiten wie diesen Handys und soziale Medien als sehr hilfreich. Videotelefonie ist zwar nicht mit einem persönlichen Gespräch vergleichbar, aber es hilft.

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