Entscheidung über Formel-1-Auftakt in Kanada fällt erst nach Ostern

Eröffnet die Formel 1 die neue Saison Mitte Juni in Montreal? Wir sind optimistisch, aber auch realistisch", sagen die Veranstalter. Die Entscheidung fällt in drei Wochen.

Mitte Juni könnten die Motorsport-Fans wieder Formel-1-Action geboten bekommen.
© PETER PARKS

Montreal – Eine Entscheidung über den möglichen Saisonauftakt der Formel 1 am 14. Juni mit dem Grand Prix von Kanada soll bis spätestens in drei Wochen fallen. Nach der Absage der ersten acht Saisonrennen wegen der Coronavirus-Pandemie will die Motorsport-Königsklasse versuchen, in Montreal in eine verkürzte Weltmeisterschaft zu starten.

Rennveranstalter Francois Dumontier sagte dem Online-Portal Motorsport-Total.com am Mittwoch: „Wir sind optimistisch, aber auch realistisch." Wenn man sich für eine Verschiebung entscheide, werde das eine gemeinsame Entscheidung mit der Formel 1 nach dem Osterwochenende am 12./13. April sein. Bei dieser würden vor allem die Aufbauarbeiten eine große Rolle spielen.

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Dumontier erklärte, dass er neben dem 14. Juni mittlerweile auch an anderen Szenarien arbeite. Bezüglich einer Verschiebung schränkte der Veranstalter aber ein: „Für uns ist es unmöglich, ab Ende Oktober ein Rennen auszutragen." In der Metropole am Sankt-Lorenz-Strom wäre es dann schlichtweg zu kalt.

Die Formel 1 hatte in dieser Saison ursprünglich 22 Rennen vorgesehen und damit so viele wie noch nie. Nach dem Ausbruch des Virus Sars-CoV-2 planen die Macher der Serie derzeit mit 15 bis 18 WM-Läufen. Weitere Details zu einem überarbeiteten Rennkalender gibt es noch nicht. Der Grand Prix von Österreich in Spielberg ist nach wie vor am 5. Juli vorgesehen. (APA,dpa)


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