Rodlauer, Widhölzl, Schuster? ÖSV sucht neuen Adler-Chefcoach

Österreichs Skisprung-Herren stehen nach dem Rücktritt von Andreas Felder ohne Cheftrainer da. Die TT hörte sich nach möglichen Kandidaten um.

Werner Schuster dürfte bei ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher auf der Kandidaten-Liste stehen.
© gepa

Innsbruck – Nach dem Rückzug aus privaten Gründen von Andreas Felder (58) als ÖSV-Cheftrainer stehen die heimischen Adler rund um Stefan Kraft ohne Trainer da. Um für die Saison 2020/21 mit der WM in Oberstdorf gerüstet zu sein, beginnt im Skiverband die Trainersuche. Mario Stecher, der sportliche Leiter nordisch im ÖSV, bevorzugt eine österreichische Lösung und wird in den kommenden Wochen den neuen Mann im Adlerhorst präsentieren.

Die TT hörte sich in Skisprung-Kreisen nach möglichen Kandidaten um:

Harald Rodlauer (53): Die Allzweckwaffe aus der Steiermark formte als Damen-Cheftrainer Chiara Hölzl und Co. zu Serien-Siegerinnen und holte mit Rekordvorsprung den Nationencup. Die Damen würden seinen Wechsel zu den Herren freilich sehr bedauern.

Andreas Widhölzl (43): Dem Tiroler Ex-Skispringer aus Fieberbrunn wird schon seit längerer Zeit nachgesagt, dass er gerne aus der zweiten Reihe (Coach Trainingsgruppe II) treten würde.

Werner Schuster (50): Der Kleinwalsertaler war über zehn Jahre bis März 2019 Cheftrainer in Deutschland und wollte eigentlich im Hintergrund bleiben – reizen würde ihn die Aufgabe aber bestimmt. Derzeit ist Schuster als Berater von Gregor Schlierenzauer tätig.

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Weitere Kandidaten: Mit Ale­x und Harald Diess haben zwei Vertrauensleute von Stefan Kraft gute Karten. Die Innsbrucker Florian Liegl und Robert Treitinger haben wohl nur Außenseiterchancen, als Geheimtipp gilt Ex-Kombinierer Christoph Bieler. (ben)

>>> Andreas Felder überraschend nicht mehr ÖSV-Skisprung-Cheftrainer


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