In Tirol nahezu verdreifacht: Corona-Krise bringt neuen Arbeitslosenrekord

Die Corona-Krise wirkt sich massiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die März-Arbeitslosigkeit stieg in Österreich um 52,5 Prozent. Damit sind aktuell 562.522 Menschen ohne Arbeit. Den höchsten Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit gibt es in Tirol.

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Klaus Duschek • 02.04.2020 07:25
Und das ist erst die Spitze des Eisbergs! Wenn man die Isolationsmaßnahmen in dieser Weise fortsetzt, dann kommt es hier sicher zu einer weiteren Steigerung bis hin zu einer Massenarbeitslosigkeit zwischen einer und zwei Millionen allein in Österreich. Wie das finanziert werden soll bzw. wer mit der dann komplett zusammengebrochenen Wirtschaft (und damit Steuereinnahmen) Krankenversorgung, Altenbetreuung etc. aufrecht erhalten will - wie es die diversen Regierungen in Mitteleuropa derzeit versuchen weis zu machen - der glaubt noch an den Weihnachtsmann. Es braucht dringend zwei Dinge: 1) Ausstiegsszenario mit schnellstmöglichem Anfahren der Wirtschaft - natürlich unter Hygienemaßnahmen (Händewaschen, Abstand halten (was generell fein wäre) und Nies/Hust-Etikette) 2) Erhebung der tatsächlichen Dunkelziffer - denn wenn man bedenkt, dass eine nicht so ansteckende Erkrankung wie Grippe (von der Basisreproduktionsrate her) heuer in Österreich laut AGES-Auswertung gut 750.000 Infizierte verursacht hat (die de facto alle wenige Stunden nach der Ansteckung mit hohem Fieber im Bett lagen und die Krankheit nicht mehr großartig verbreiten konnten) - warum sollte dann eine ansteckendere Erkrankung wie COVID19 mit einer extrem hohen Quote symptomloser Verläufe eine Dunkelziffer von nur rund 40.000 haben? Wenn eine Modellrechnung ein derart unlogisches Ergebnis abliefert, sollte man als "Experte" seine Ausgangsparameter kritisch hinterfragen.

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