Corona-Krise verstärkte Rückgang der Großhandelspreise

Mineralölerzeugnisse und Sprit sind deutlich billiger als vor einem Jahr. Im Vergleich zum März des letzten Jahres sanken die Großhandelspreise um 4,7 Prozent.

Symbolbild
© Thomas Böhm

Wien – Die Corona-Pandemie hat im März den Rückgang der Großhandelspreise verstärkt, wie die Statistik Austria am Dienstag mitteilte. Die Coronavirus-Krise hat zu deutlichen Preisrückgängen bei Sprit und Mineralölen beigetragen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Großhandelspreise um 4,7 Prozent und damit deutlich stärker als im Februar mit minus 1,2 Prozent.

Stark gefallen sind im März im Jahresabstand die Preise für sonstige Mineralölerzeugnisse (minus 30,9 Prozent), für Altmaterial und Reststoffe (minus 18,1 Prozent) sowie Motorenbenzin inklusive Diesel (minus 17,7 Prozent). Preisrückgänge gab es unter anderem auch bei festen Brennstoffen (minus 8,5 Prozent), Eisen und Stahl (minus 7,0 Prozent) sowie Getreide, Saatgut und Futtermittel (minus 5,1 Prozent). Gestiegen sind etwa die Preise bei lebenden Tieren (plus 17,2 Prozent), Uhren und Schmuck (plus 11,3 Prozent), Zucker, Süßwaren und Backwaren (plus 4,7 Prozent) sowie sonstigen Nahrungsmitteln (plus 4,1 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat Februar sanken die Großhandelspreise im März um 3,2 Prozent. Rückgänge gab es unter anderem bei sonstigen Mineralölerzeugnissen (minus 23,0 Prozent), Motorenbenzin inklusive Diesel (minus 13,6 Prozent), Altmaterial und Reststoffe (minus 3,1 Prozent) sowie Obst, Gemüse und Kartoffeln (minus 2,8 Prozent). Teurer wurden Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette (plus 1,3 Prozent) sowie sonstige Nahrungsmittel (plus 1,1 Prozent).

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