Spektakuläre Tierrettung am Wattenberg: Kalb aus Güllegrube geborgen

Zu einer speziellen Tierrettung wurde die Feuerwehr Wattenberg am Mittwoch gerufen. Ein Kalb war in eine Güllegrube gestürzt, doch es hatte Glück. Ohne Verletzungen, lediglich etwas dreckig, konnte das Tier gerettet werden.

Spektakulär war die Rettung eines Kalbes am Wattenberg.
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Wattenberg – Zu einem nicht alltäglichen Einsatz rückte Mittwochnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Wattenberg aus. Ein Kalb hatte auf einem Bergbauernhof in 1100 Metern Seehöhe den Holzdeckel einer Güllegrube durchbrochen und war daraufhin etwa drei Meter in die Tiefe gestürzt. Die Bäuerin alarmierte die Feuerwehr.

25 Feuerwehrleute im Einsatz

Das etwa ein Jahr alte Tier mit einem Gewicht von rund 350 kg hatte Glück. Der Kopf des Kalbes schaute noch heraus, weil die Güllegrube nur etwa zur Hälfte befüllt war. Die Feuerwehrleute –etwa 25 von ihnen waren angerückt – stiegen unter schwerem Atemschutz in die Güllegrube ab, wo sie das Kalb mit einem Bergegurt sicherten.

Spektakulär war die Rettung eines Kalbes am Wattenberg.

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Wie es der glückliche Zufall so will, arbeitete in der Nähe gerade ein Waldaufseher – der noch dazu Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. Sogleich kam sein für Holzarbeiten bestimmter Kran zum Einsatz: Die Feuerwehr hob das Kalb mit dem Gerät aus der Grube. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet, erzählt Feuerwehrkommandant Stefan Schafferer im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung Online. Das Kalb war glücklicherweise unverletzt und musste lediglich nach dem „Bad“ in der Gülle fein säuberlich gereinigt werden. (TT.com, tkl)


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