Chinas Grenzen zu: ÖFB-Kicker Arnautovic sitzt alleine in Dubai fest

Der Wiener hätte in der anhaltenden Coronavirus-Krise bereits diese Woche zu seinem Club Shanghai SIPG zurückkehren sollen. Daraus wird so schnell aber nichts.

Marko Arnautovic muss weiter auf eine Rückkehr zu seinem Klub Shanghai SIPG warten.
© Stringer via www.imago-images.de

Dubai/Shanghai - Österreichs Fußball-Star Marko Arnautovic sitzt wegen des von China verhängten Einreisestopps für Ausländer alleine in Dubai fest. Der 30-jährige Wiener hätte in der anhaltenden Coronavirus-Krise bereits diese Woche zu seinem Club Shanghai SIPG zurückkehren sollen. Daraus wird so schnell aber nichts, bestätigte dessen Marketing- und PR-Manager Leonhard Pranter am Mittwoch der APA.

"China hat komplett zugemacht. Wann sie wieder aufmachen, steht in den Sternen", erklärte Pranter. Es sei zuletzt von einem Zeithorizont von etwa zwei Wochen die Rede gewesen. "Aber das ist völliges Glaskugellesen." Die chinesische Super League soll im Mai wieder den Spielbetrieb aufnehmen. Laut Medienberichten ist aber fast die Hälfte der ausländischen Spieler noch nicht wieder im Land. "In der ganzen Liga fehlen Legionäre", sagte Pranter. "Ob sie ohne die spielen, ist die Frage."

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Die Mannschaft von Shanghai SIPG hatte schon die akute Verbreitungsphase von SARS-CoV-2 in China, wo das Virus seinen Ursprung genommen hatte, in Dubai verbracht. Die Spieler erhielten danach im März die Erlaubnis, zu ihren Familien zu reisen. Arnautovic besuchte seine Frau und seine beiden Töchter in Deutschland, wurde von seinem Club aber wenige Tage später in die Emirate zurückbeordert.

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Geplant sei laut Pranter dort eine zweiwöchige Isolierung und dann die Rückkehr nach China gewesen. Diese verzögert sich nun auf unbestimmte Zeit. "Er sitzt in Selbstquarantäne und trainiert viel", berichtete der PR-Berater. Arnautovic' brasilianische Teamkollegen Oscar und Hulk hatten es am 27. März, dem letzten Tag vor dem Einreisestopp, mit dem die chinesischen Behörden eine zweite Infektionswelle verhindern wollen, noch ins Land geschafft - laut Medienangaben elf Minuten vor Ablauf der entsprechenden Frist. (APA)


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