Wegen Corona-Krise: Bundesliga verschob Lizenzentscheidungen

Wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie sei aber "sowohl mit zeitlichen als auch mit inhaltlichen Änderungen zu rechnen".

WSG-Tirol-Manager Stefan Köck muss noch länger auf die Lizenz-Nachrichten der Bundesliga warten.
© GEPA pictures/ Amir Beganovic

Wien - Die Fußball-Bundesliga hat ihre Lizenzentscheidung für die kommende Saison wegen der Coronavirus-Krise verschoben. Die erstinstanzlichen Urteile hätten den Clubs ursprünglich nächsten Dienstag (14. April) zugestellt werden sollen. Das wird nun nicht der Fall sein, gab die Liga am Freitag in einer Aussendung bekannt.

Für die beiden höchsten Spielklassen waren laut Liga-Angaben bis 3. März insgesamt 31 Lizenz- und Zulassungsanträge eingegangen. Wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie sei aber "sowohl mit zeitlichen als auch mit inhaltlichen Änderungen zu rechnen", erklärte die Bundesliga.

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"Analog zur Empfehlung und Vorgehensweise der UEFA-Clublizenzierung lässt auch die Österreichische Fußball-Bundesliga die Ereignisse und Auswirkungen rund um die Covid-19-Pandemie in das nationale Lizenz- und Zulassungsverfahren einfließen", hieß es in der Stellungnahme.

Weitere Informationen zu dem Thema soll es erst nach der Bundesliga-Clubkonferenz kommenden Donnerstag geben. In dieser wird auch das weitere Vorgehen bezüglich einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebes besprochen. Die Liga pausiert wegen der Pandemie seit Mitte März. Alle Spiele sind vorerst bis Anfang Mai ausgesetzt. Dieser Zeitraum dürfte verlängert werden. (APA)


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