Kogler diskutiert mit Fußball-Vertretern über Geisterspiele in Bundesliga

Mit der Prämisse "Einschränkungen so viele wie notwendig, Freiheiten so viele wie möglich" soll den österreichischen Sportverbänden generell Handlungsspielraum gegeben werden.

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler.
© ROBERT JÄGER

Wien – Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler debattiert am Dienstag und Mittwoch mit Vertretern des Österreichischen Fußballs über mögliche Geisterspiele. "Wir werden heute und morgen noch mit dem ÖFB und der Bundesliga konferieren, um zu schauen, was möglich ist", sagte Kogler am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

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Einzelne Aktive bekommen zudem - wie angekündigt - bald wieder die Möglichkeit, in ihren Trainingseinrichtungen zu trainieren. Über Einzelheiten wollte Kogler am Mittwoch informieren. "Das betrifft die Sportstätten, so viel kann man jetzt schon sagen, weil die Sportausübung im Freien ist ja erlaubt und als gesundheitliche Maßnahme durchaus erwünscht", sagte Kogler.

Outdoor- vor Indoor-Sportarten, Einzel- vor Mannschaftssport

Bei der Maßnahmenlockerung will der Minister "die Logik und den Hausverstand walten lassen", soll heißen: Outdoor- vor Indoor-Sportarten und Einzelsport- vor Mannschaftssportarten oder Kampfsportarten. Mit der Prämisse "Einschränkungen so viele wie notwendig, Freiheiten so viele wie möglich" soll den Sportverbänden Handlungsspielraum gegeben werden. "Dann können, sollen und dürfen die jeweiligen Sportverbände selber auch mitentscheiden, was sie im Rahmen dieser Möglichkeiten tun."

An den angekündigten Entschädigungsfonds für Sportvereine und -verbände würde mit Hochdruck gearbeitet. "Teilweise passen die bestehenden Fonds schon auf einzelne Vereine im Sportbereich. Und für alle, die nicht gewinnorientiert sind, wird das in diesen Tagen fertiggestellt", sagte Kogler. (APA)


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