Schwerkranken Covid-19-Patienten aus Südtirol in Hall geht es besser

Seit Ende März wurden die 44-jährige und der 24-jährige Südtiroler auf der Intensivstation des Haller Krankenhauses behandelt. Mittlerweile konnte beide extubiert werden.

Drei Wochen wurde der 24-jährige Südtiroler auf der Internistischen Intensivstation in Hall behandelt.
© Gerhard Berger

Hall, Bozen – Gute Nachrichten aus dem Krankenhaus Hall: Zwei schwerkranke Covid-19-Patienten geht es nach drei Wochen Behandlung auf der Intensivstation deutlich besser. Die Südtiroler können wohl bald in ihre Heimat zurückkehren.

Die 44-jährige Frau war am 25. März aus Bozen nach Tirol gebracht worden. Sie wurde intubiert und beatmet. Es dauerte nur eine Woche, dann konnte sie schon von der Beatmung entwöhnt werden, teilten die Tirol Kliniken in einer Aussendung mit. Auf der Normalstation erholte sie sich nun soweit, dass sie schon Ende dieser Woche nach Haus entlassen werden kann.

24-Jähriger nach drei Wochen extubiert

Ebenfalls vor drei Wochen kam ein 24-Jähriger – bei dem wie bei der 44-Jährigen keine relevanten Vorerkrankungen bekannt sind – aus dem Spital in Bozen nach Hall. Auch sein Gesundheitszustand hat sich laut Stephan Eschertzhuber, Primar der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin am LKH, erfreulich entwickelt. "Er wurde am Dienstag extubiert und kann deshalb in den nächsten Tagen von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt werden."

Der junge Südtiroler kehrt noch nicht gleich nach Hause zurück. "Ein Intensivaufenthalt ist für den Körper sehr belastend, deshalb wird auch dieser Patient sicher noch einige Tage bei uns auf der Normalstation bleiben, bevor wir ihn dann nach Hause entlassen können,“ sagt Wilhelm Grander, Leitender Oberarzt der Internistischen Intensivstation.

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Die beiden Patienten waren mit weiteren am Coronavirus Erkrankten nach Tirol gebracht worden, weil in Südtiroler Krankenhäusern die Intensivstationen die Kapazitätsgrenzen erreicht hatten. (TT.com)


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