Paukenschlag bei Hypo: Alpenvolleys aufgelöst, Kronthaler tritt zurück

Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, lassen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Verlängerung der Kooperation mit Unterhaching nicht zu. Manager Hannes Kronthaler zieht sich zudem aus dem Spitzensport zurück.

Hannes Kronthaler zieht sich vom Spitzensport zurück.
© GEPA pictures/ Thomas Bachun

Innsbruck – Schluss. Aus. Vorbei. Das Projekt Hypo Tirol Alpenvolleys Haching ist nach drei Jahren wieder Geschichte. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Es werde keine Lizenz für die deutsche Volleyball-Bundesliga für die kommende Spielzeit beantragt.

"Die Corona-Krise ist nicht der einzige Grund für das Ende, hat jedoch schlussendlich trotzdem den Ausschlag gegeben", wurde Hannes Kronthaler in einer Aussendung zitiert. Gleichzeitig zog der Tiroler Volleyball-Macher eine Bilanz: "Mit unseren dritten Plätzen waren wir sportlich höchst erfolgreich. Auch unsere Aufmerksamkeit und Akzeptanz bei den Fans und Medien war okay und schön zu beobachten. Unsere wirtschaftlichen Ziele haben wir aber nicht erreicht."

Im Detail sprach der 54-Jährige die Lukrierung neuer Sponsoren an: "Es war das Ziel, unser Budget um 30 Prozent auf zwei Millionen Euro zu steigern. Dies ist uns nicht gelungen und aufgrund der Corona-Krise ist es unwahrscheinlich, dass wir unser bisheriges Budget halten können. Unter diesen Rahmenbedingungen ist uns das Risiko zu groß."

Bestehen des Vereins für drei Jahre gesichert

Zudem kündigte Kronthaler seinen Rückzug als Manager des Hypo Tirol Volleyballteams an. Er stehe dem Verein als Obmann zur Verfügung, werde diese Funktion mittelfristig aber ebenfalls übergeben.

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Wie geht es nun weiter? Hypo Tirol wird in seiner bisherigen Form weitergeführt und bleibt als Verein in allen Nachwuchsklassen sowie der zweiten Österreichischen Bundesliga bestehen. Wirtschaftlich und sportlich sind die kommenden drei Jahre gesichert. (TT.com)


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