Bundesliga, 2. Liga und ÖFB-Cup spielen weiter, Abbruch der restlichen Ligen

Das ÖFB-Präsidium entschied sich in der Sitzung am Mittwoch, alle ausgesetzten Bewerbe im Bereich der Landesverbände und des Frauen-Fußballs abzubrechen. Grünes Licht gibt es für Bundesliga, 2. Liga und das ÖFB-Cup-Finale.

WSG-Coach Thomas Silberberger kann kommende Woche mit seiner Mannschaft in Kleingruppen auf den Trainingsplatz zurückkehren.
© GEPA pictures/ Andreas Pranter

Innsbruck – Die ÖFB-Präsidiumssitzung entschied am Mittwoch in einer Video-Konferenz, die derzeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzten Bewerbe der Landesverbände abzubrechen. Davon betroffen sind auch sämtliche Frauen-Fußball-Ligen. Es gibt in diesen Spielklassen keine Meister, Auf- oder Absteiger.

Eine Ausnahme gibt es für die Bundesliga und 2. Liga der Männer. Diesen wurde der Auftrag erteilt, die Saison unter Einhaltung der behördlichen Auflagen – gegebenenfalls ohne Zuschauer – fortzuführen.

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Gleiches gilt für das Finale des Uniqa ÖFB-Cups zwischen Red Bull Salzburg und Austria Lustenau. Das Endspiel soll – sofern möglich – als erstes Pflichtspiel ausgetragen werden. Ein neuer Termin (ursprünglich 1. Mai) wird entsprechend abgestimmt. Die Bundesliga wurde wie die 2. Liga nach dem Grunddurchgang Anfang März unterbrochen. Die Vereine tagen am Donnerstag in einer Club-Konferenz über die weitere Vorgehensweise.

ÖFB-Präsident Windtner: „Sehr schwere Entscheidung"

„Es war eine sehr schwere Entscheidung, alle Bewerbe im Landesverbands-Bereich abzubrechen, aber angesichts der derzeitigen Lage letztendlich eine alternativlose. Die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler und die weitere erfolgreiche Eindämmung des Virus haben oberste Priorität. Die Möglichkeit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs in der obersten Spielklasse ist hingegen ein Lichtblick und ein erster wichtiger Schritt in Richtung Normalität, die sich die Fußball-Fans herbeisehnen“, wurde ÖFB-Präsident Leo Windtner in einer Aussendung zitiert.

Auf Basis eines eingeholten Rechtsgutachtens gilt für alle nicht vollständig durchgeführten Bewerbe:

  • Der Bewerb wird nicht gewertet
  • Es gibt keinen Meister bzw. Cupsieger
  • Es gibt keine(n) Aufsteiger
  • Es gibt keine(n) Absteiger

Die Nennung der ÖFB-Vertreter für die europäischen Klub-Bewerbe hängt von der ordnungsgemäßen Durchführung der Meisterschaft und des Cup-Bewerbs ab. Sollte dies nicht möglich sein, wird das ÖFB-Präsidium unter Anwendung der diesbezüglich im Gutachten festgelegten Grundsätze entsprechende Beschlüsse fassen.

Über die Tiroler Starter für die neue Cup-Saison entscheidet der TFV. (TT.com)


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