Angeblich von der Polizei: Gefälschte E-Mails in Tirol im Umlauf

E-Mails mit vermeintlichen "Einladungen der Polizei" landen derzeit auch bei vielen Tirolern. Darin verborgen ist offenbar eine Schadsoftware.

(Symbolfoto)
© Oliver Berg

Innsbruck – "Letzte Einladung der Polizei" – so lautet der Betreff einer E-Mail, die seit Dienstag kursiert. Aber Achtung: Darin steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Schadsoftware.

In der E-Mail wird der Empfänger aufgefordert, mit der Polizei in Kontakt zu treten. Angeblich wegen laufenden Untersuchungen. Die Anhänge in der Mail sollen geöffnet und überprüft werden. Nach derzeitigem Wissensstand wird versucht, mit der Mail Schadsoftware mit zu versenden – beziehungsweise versucht, Schadsoftware nachzuladen. Die diesbezüglichen Ermittlungen sind laut Aussendung der Polizei noch im Gange.

Seit 28. April erreichte die Meldestelle des Cybercrime Competence Centers eine Welle an betrügerischen Mails. Die Experten raten allen Empfängern, auf keinen Fall die Anhänge zu öffnen oder auf die Nachrichten zu antworten.

Behörden verschickten niemals eine E-Mail, außer der Empfänger habe zuvor ausdrücklich seine Zustimmung gegeben. "Überlegen Sie, ob Sie von der betreffenden Stelle eine Nachricht erhalten sollten, wenn dies nicht der Fall ist, halten Sie Rücksprache mit den offiziellen Stellen", rät die Tiroler Polizei. (TT.com)

Weitere Tipps der Polizei

❌ E-Mail sofort löschen

🆘 Falls der Anhang geöffnet wurde: Netzwerkverbindung trennen und das System auf Schadsoftware überprüfen und bei Bedarf einen IT Techniker zu Rate ziehen

👮Falls bereits Schaden entstanden ist: Anzeige in einer Polizeiinspektion erstatten

📧 Im Zweifel gilt immer: keine Links oder Anhänge öffnen und die E-Mail zuerst genau prüfen.

📥 Auf eine persönliche Anrede achten. Fehlt diese, kann man von einer Massensendung ausgehen.


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