Seebeben erschütterte Kreta, keine Berichte über Opfer

Das Zentrum des Bebens lag weit unterhalb des Meeresgrundes etwa 55 südlich der größten griechischen Insel. Zunächst gab es keine Meldungen zu Schäden oder Opfern.

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Größte Stadt und Verwaltungs- sowie Wirtschaftszentrum auf Kreta ist Iraklio mit etwa 174.000 Einwohnern.
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Iraklio - Ein Seebeben hat am Samstagnachmittag die Mittelmeerinsel Kreta erschüttert. Wie das Geodynamische Institut von Athen mitteilte, hatte es nach ersten Messungen eine Stärke von 5,9. Das Zentrum des Bebens lag weit unterhalb des Meeresgrundes etwa 55 südlich der größten griechischen Insel. Zunächst gab es keine Meldungen zu Schäden oder Opfern, berichtete das Staatsfernsehen ERT.

Das Beben ereignete sich etwa 15 Kilometer unter dem Meeresboden, es wurde aber auf der gesamten Insel wahrgenommen, hieß es weiter bei ERT. "Das Beben bereitet uns keine Sorgen. Es ereignete sich in großer Tiefe und fern von der Insel", sagte der Geologie-Professor und Chef der griechischen Behörde zum Schutz vor Erdbeben, Efthymios Lekkas, im Nachrichtensender Skai. (APA, dpa)


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