Kontaktbeschränkungen in Deutschland bis 5. Juni verlängert, aber Lockerung

Die wegen der Corona-Pandemie erlassenen Kontaktbeschränkungen werden in Deutschland einen weiteren Monat gelten. Allerdings gibt es eine Lockerung: Demnach soll man sich künftig auch mit Menschen eines weiteren Haushaltes treffen dürfen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch.
© HANNIBAL HANSCHKE

Berlin – In Deutschland werden die Kontaktbeschränkungen für die Bürger im öffentlichen Raum zur Eindämmung des Coronavirus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer bei ihrer Schaltkonferenz am Mittwoch auf eine Lockerung. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen sollen sich künftig auch Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen.

Die weitreichenden Beschränkungen für das Alltagsleben waren am 22. März von Bund und Ländern beschlossen worden. Konkret gilt seitdem als deutschlandweite Leitlinie, dass man sich in der Öffentlichkeit nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten soll. Diese Vorgabe war zuletzt Ende April verlängert worden.

Angesichts der niedrigen Infektionszahlen soll der Aufenthalt im öffentlichen Raum nun nicht nur allein mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes oder einer weiteren Person, sondern auch mit den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet sein, wie es hieß. Dies soll durch eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen ergänzt werden. Bund und Länder hatten über die Zukunft der Kontaktbeschränkungen intensiv gerungen. (APA, dpa)

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