Legionellen: Die unsichtbare Gefahr in der Wasserleitung

In Leitungen, durch die kein Wasser fließt, fühlen sich Bakterien besonders wohl und vermehren sich ungehindert.

Legionellen in einer Petrischale: Bei Test des Trinkwassers können die Bakterien nachgewiesen werden.
© Florian Trattner

Von Monika Schramm

Innsbruck – Sie sind winzig klein, riechen nicht und schmecken nicht. Eigentlich sind sie ganz harmlos. Nur wenn sie sich in Wasserrohren festsetzen und ungehindert vermehren können, dann werden sie zum Problem. Die Rede ist von Legionellen. Die Bakterien könnten in den kommenden Wochen auch in Tirol vermehrt auftreten.

Hotels, Vereinsheime an Sportplätzen, Schulen, Bäder – sie alle sind geschlossen. In den Leitungen finden die Legionellen nun die perfekten Bedingungen, um sich zu vermehren. Wenn dann Duschen und Wasserhähne wieder aufgedreht werden, können sie in die Lungen von Menschen geraten. Und eine atypische Lungenentzündung auslösen.

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