Erster Corona-Fall im ÖSV: Abfahrer vor Trainingsstart im Kaunertal positiv

Wie ÖSV-Sportdirektor Toni Giger bestätigte, sei ein Athlet der zweiten Weltcup-Abfahrtsgruppe betroffen. Der Fall sei ein Beleg für die Effizienz des Sicherheitskonzeptes.

(Symbolfoto)
© GEPA pictures/ Andreas Pranter

Innsbruck – Im Österreichischen Skiverband (ÖSV) gibt es den ersten bestätigten positiven Corona-Fall. Betroffen ist ein Alpinski-Athlet aus der zweiten Abfahrts-Gruppe. Dem Sportler gehe es aber gut. Er musste in Quarantäne, brauche aber keine besondere Behandlung, sagte ÖSV-Sportdirektor Toni Giger am Freitag zur APA. Es wurde geprüft, mit wem der Sportler Kontakt hatte.

Der Test entstand wie derzeit üblich noch vor der Abreise des Abfahrers mit Weltcuperfahrung zum ersten Schneekurs in Tirol. "Er hätte selbst nicht gedacht, dass er erkrankt ist. Unser System greift also", sagte Giger. Gruppenmitglieder, mit denen der betroffene Sportler Kontakt gehabt hatte, würde man vorsichtshalber auch nicht gleich zum Kurs anreisen lassen. Selbst bei einem negativen Test.

Für Giger ist der Fall ein Beleg für die Effizienz des ÖSV-Sicherheitskonzeptes, unter dem die Sportler seit einigen Wochen auf diversen Gletschern trainieren. "Wir testen jeden Aktiven vor dem ersten Trainingskurs. In diesem Fall hat sich das bewährt. Es waren nahezu keine Symptome da, trotzdem haben unsere zu Hause vorgenommenen Routinetests verhindert, dass ein erkrankter Athlet auf einen Schneekurs fährt und dort Covid-19 streut und es von dort weitergegeben wird. Es hat sich bewährt, dass wir von Anbeginn sehr vorsichtig waren", sagte Giger.

Personenbezogene Daten würden natürlich nicht weitergeben werden. "Wir werden genau recherchieren, zu wem er Kontakt hatte. Betroffene Teamkollegen dürfen ebenfalls nicht zum Schneetraining anreisen." Der ÖSV trainiert derzeit im Kaunertal und in Sölden. Giger: "Wir gehen weiterhin sehr vorsichtig mit der Sache um." (APA)

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