Generali Open in Kitzbühel verschoben: Hoffen auf neuen Termin im Herbst

Die ATP sagte am Freitag die europäische Sandplatz-Saison in diesem Sommer ab bzw. verschob sie auf Anfang September. Nun könnte Kitzbühel ein Termin als Vorbereitungsturnier für die French Open zukommen.

Fraglich, ob Dominic Thiem in Kitzbühel heuer zur Titelverteidigung antreten kann.
© EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Kitzbühel – Eigentlich war damit zu rechnen: Am Freitag sagte die ATP alle noch offenen europäischen Sandplatzturniere im Sommer 2020 ab. Davon betroffen ist auch das Generali Open in Kitzbühel, das für die Woche vom 25. Juli bis 1. August geplant war. In den kommenden Tagen und Wochen findet eine Neustrukturierung des Turnierplans statt. Und diese lässt auch die Organisatoren in der Gamsstadt wieder hoffen.

Dem Generali Open könnte ein neuer Termin Anfang September zukommen. Damit wäre das traditionelle Sandplatzturnier in Tirol eine gute Vorbereitung für einige Topstars der Tennis-Szene auf die Ende September geplanten French Open (20.9. - 4.10.).

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„Auch, wenn das Turnier stattfinden kann, gehen wir davon aus, dass wir nicht vor vollen Publikumsrängen spielen werden. Sollte im September eine begrenzte Zuschauerzahl zugelassen werden und eine Reduktion beim Preisgeld stattfinden, würden wir nochmals mit einem blauen Auge davonkommen. Ohne Publikum wäre das Auge schon dunkelblau. Nicht zu spielen, wäre für uns das Worst-Case-Szenario“, erklärten die Generali Open-Veranstalter Herbert Günther und Markus Bodner in einer Aussendung.

„Das wichtigste Signal ist für uns im Moment, dass unser Turnier nicht abgesagt, sondern verschoben wurde. Hier hoffen wir jetzt auf einen Termin Anfang September, denn dann würden wir in Kitzbühel vielleicht sogar einen europäischen Sandplatz-Herbst einläuten können“, so Turnierdirektor Alexander Antonitsch. (TT.com)


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