Ehemaliger Vettel-Chef Tost: „Sebastian muss in eines der drei Top-Teams"

„Dann hat er eine echte Chance, Rennen zu gewinnen und eine weitere WM. Ich kenne Sebastian, und das ist sicherlich sein Hauptziel", wurde Tost auf der Formel-1-Homepage zitiert.

Sebastian Vettel sieht in der Motorsport-Königsklasse einer ungewissen Zukunft entgegen.
© PEDRO PARDO

Berlin – Für Sebastian Vettels ehemaligen Formel-1-Teamchef Franz Tost steht in der Zukunftsfrage des vierfachen Weltmeisters aus Deutschland fest, dieser müsse in ein Top-Team: "Er ist kein Fahrer, der einfach nur in der Startaufstellung stehen will." Der Tiroler war bei Vettels erstem Rennsieg 2008 schon Teamchef von Toro Rosso, das in dieser Saison unter dem Namen Alpha Tauri antreten wird.

Mit Blick auf das bevorstehende Vettel-Aus zum Jahresende bei Ferrari meinte Tost auf der Formel-1-Homepage: "Das Ende von etwas bedeutet auch immer den Anfang von etwas anderem."

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Derzeit ist unklar, was Vettel machen wird. Die Optionen des bald 33-Jährigen sind nicht groß. Fans hoffen vor allem auf einen Wechsel zu Mercedes an die Seite des sechsfachen Champions Lewis Hamilton. Die Silberpfeil-Verantwortlichen schlossen eine Verpflichtung bisher nicht aus, betonten aber zunächst die Loyalität gegenüber dem aktuellen Duo mit Hamilton und dem Finnen Valtteri Bottas. Die Verträge beider Piloten enden heuer.

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Tost traut Vettel immer noch einem Titelgewinn zu, selbst wenn der Hesse es bei Ferrari in den bisherigen fünf Jahren vergeblich versucht hatte. "Es hängt davon ab, welches Cockpit er bekommt." Vettel brauche einen Platz in einem der drei Top-Teams. "Dann hat er eine echte Chance, Rennen zu gewinnen und eine weitere WM. Ich kenne Sebastian, und das ist sicherlich sein Hauptziel." (APA)


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