40 rumänische 24-Stunden-Pflegekräfte kommen am Freitag in Tirol an

Zweimal sollen die Pflegerinnen nach ihrer Ankunft mit einem PCR-Test auf das Coronavirus getestet werden – einmal in Wien und fünf Tage später noch einmal in Tirol.

(Symbolbild)
© APA

Innsbruck – Am kommenden Freitag sollen 40 Betreuerinnen aus Rumänien am Flughafen Wien-Schwechat nach einer von Agenturen koordinierten Reise ankommen. Danach geht es für sie weiter nach Tirol, wie das Land am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Zweimal sollen die Pflegekräfte nach ihrer Ankunft mit einem PCR-Test auf das Coronavirus getestet werden – einmal in Wien und fünf Tage später noch einmal in Tirol.

Diese Vorgehensweise wurde gewählt, „um einen möglichst lückenlosen Infektionsschutz beim Turnuswechsel der Betreuungskräfte zu gewährleisten", sagte der zuständige Landesrat Bernhard Tilg (ÖVP). Die zweite Testung am Arbeitsplatz werde von mobilen Screeningteams durchgeführt.

Anlaufstelle für Pflegerinnen, die selbstorganisiert anreisten

Um auch jene Betreuerinnen zu schützen, die selbstorganisiert einreisen, wird im früheren Stift Fiecht in Vomp außerdem eine erste Anlaufstelle eingerichtet. Dort können Tests noch vor Dienstantritt durchgeführt werden, das Ergebnis wird in einem Einzelzimmer abgewartet. Wie bei der organisierten Einreise wird der zweite PCR-Test nach „fünf bis sieben Tagen" am Arbeitsort gemacht.

Im Stift erhalten die Betreuungskräfte auch Schutzmaterial und eine Schulung zu den geltenden Hygienevorschriften wird angeboten. Das ehemalige Kloster dient auch als Quarantäne-Unterkunft für Corona-Erkrankte. Privat organisierte Betreuerinnen können sich bei der Sozialabteilung des Landes melden, wenn sie Testung und Schutzausrüstung ebenfalls in Anspruch nehmen möchten. (TT.com/APA)

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