Rückzug aus Politik: Ursula Stenzel kandidiert nicht mehr bei Wien-Wahl

Die FPÖ-Politikerin und nicht amtsführende Wiener Stadträtin hat im Interview auf oe24.TV ihren Rückzug aus der Politik angekündigt. Einen Wechsel zum Team HC Strache schließt sie demnach aus.

Vor allem am Ende ihrer Karriere polarisierte Stenzel immer öfter. (Archivbild)
© APA

Wien – Die nicht-amtsführende Wiener FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel wird bei der kommenden Wien-Wahl, geplant ist diese am 11. Oktober, nicht mehr kandidieren. Das verkündet sie laut einer Vorabmeldung in einem Interview mit oe24.tv, das am heutigen Freitagabend ausgestrahlt wird. Sie will Platz für Jüngere machen. Einen Wechsel zum Team HC Strache schloss sie aus.

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„Nein, ich will bei der Wien-Wahl im Oktober nicht mehr antreten. Ich werde meine Aufgabe erfüllen, solange ich noch mein Mandat habe. Aber jetzt ist Zeit, dass Jüngere an die Reihe kommen", begründete Stenzel ihren Rückzug. Und weiter: „Ab einem gewissen Alter, muss man nicht mehr in der Politik sein. Jetzt soll es einen Generationswechsel in der Freiheitlichen Partei geben."

„Ab gewissem Alter muss man nicht mehr in der Politik sein"

Einen Wechsel zur neuen Partei des Ex-FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache, zum Team HC Strache (vormals Allianz für Österreich, DAÖ), schloss Stenzel dezidiert aus. „Das Team HC Strache ist überflüssig. Ich bin erschüttert und tief betroffen, dass er gegen die FPÖ antritt."

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Die FPÖ Wien bestätigte gegenüber der APA Stenzels Entscheidung. Sie habe den „höchstpersönlichen Beschluss" gefasst, nicht mehr zu kandidieren.

„Wir nehmen das zur Kenntnis und es ist für uns eine Ehre, dass eine Grande Dame der Wiener Kommunalpolitik die freiheitliche Familie über Jahre hinweg mit ihrer Expertise im Bereich des Stadtbildschutzes sowie im Bereich Kultur unterstützt hat", lobte sie Landesparteisekretär Michael Stumpf. Sie werde diese Aufgabe bis zum Schluss der Gesetzgebungsperiode wahrnehmen und bleibe „selbstverständlich auch nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Politik ein Teil der freiheitlichen Familie", versprach er weiters. (APA)


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