Inbetriebnahme erst 2030? Zu viel Blockade im Basistunnel

Der Bundesrechnungshof ortet Optimierungsbedarf, die Inbetriebnahme des Brennerbasistunnels könnte sich bis 2030 verzögern. Laut Infrastrukturministerin Gewessler werden Projektablauf und Gesamtkosten gerade evaluiert.

Mehr als die Hälfte des Brennerbasistunnels und seiner Rettungsstollen ist bereits ausgebrochen.
© Thomas Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Der Bundesrechnungshof (RH) bestätigt jetzt bereits Anfang März geäußerten Vermutungen, dass sich die Fertigstellung des 55 Kilometer langen Brennerbasistunnels bis 2030 verzögern könnte. Zuletzt ging die Brennerbasistunnelgesellschaft BBT SE von einer Inbetriebnahme im Dezember 2028 aus. Angesprochen auf einen späteren Eröffnungstermin meinte damals der Chef der ÖBB-Infrastruktur und Aufsichtsrat der Basistunnelgesellschaft Franz Bauer gegenüber der TT: „Das Bauprogramm wird derzeit gerade evaluiert.“

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