Mit 1600 PS wird das Timmelsjoch aus dem Winterschlaf geweckt

Erfahrene Männer mit starken Maschinen haben die Timmelsjoch-Hochalpenstraße aus dem Winterschlaf geholt. Der Pass zwischen Ötztal und Passeier hat eine große Geschichte.

Die fast 50 Jahre alte Schmidt-Fräse auf Passhöhe.
© Thomas Böhm

Von Thomas Böhm

„Des isch typisches Timml-Wetter“, zeigt Straßenmeister Robert Pixner in die dichte Nebelwand, die heute alles verschluckt. Auf drei Seiten von sechs Meter hohen Schneewänden umgeben endet hier auch der Asphalt der Timmelsjoch-Hochalpenstraße. Pixners Kollegen starten zwei riesige Arbeitsmaschinen, mit denen sie sich bis hierher durchgefräst haben, schon seit April. Auch das Rumoren der jeweils mehr als 400 PS starken Motoren schluckt der Nebel.

Irgendwo vorne liegen die letzten 300 Meter bis zur Passhöhe des um die 2500 Meter hoch gelegenen Timmelsjochs alias Passo Rombo, das die Ötztaler und die Passeier drüben auf der italienischen Seite samt Zulaufstrecken einfach nur den „Timml“ nennen.

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