Tiroler bezog in Thailand über Jahre widerrechtlich Sozialleistungen

Ein Tiroler Auswanderer, der in Thailand lebt, soll zwischen 2013 und 2020 Fragebögen falsch ausgefüllt und so widerrechtlich Sozialleistungen erhalten haben. Der Schaden beträgt rund 15.000 Euro.

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© imago stock&people

Innsbruck – Ein 57-jähriger Tiroler, der bereits im Jahr 1995 nach Thailand ausgewandert war, soll zwischen 2013 und 2020 widerrechtlich Sozialleistungen bezogen haben. Den Behörden entstand dadurch ein Schaden von rund 15.000 Euro, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag zur APA. Der Mann soll die auszahlenden Stellen vorsätzlich über seinen tatsächlichen Aufenthaltsort getäuscht haben.

Ab 2013 habe ein Pensionsanspruch bestanden. Der 57-Jährige habe ab diesem Zeitpunkt die Fragebögen falsch ausgefüllt und die Behörden über seinen tatsächlichen Aufenthaltsort getäuscht, denn zumindest ein Teil des Geldes wäre ihm nur zugestanden, wenn er in Österreich gelebt hätte.

Zudem soll der Tiroler im Jahr 2012 für seine beiden in Thailand geborenen und auch dort lebenden Kinder widerrechtlich Familienbeihilfe bezogen haben. Diese Auszahlungen seien jedoch nach zwei Monaten eingestellt worden, da der 57-Jährige nach Überprüfungen durch die Behörde seine Angaben redigierte. (APA)

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