Anschober gegen Grenzöffnung: Italien ist noch ein Hotspot

„Ich bin ein großer Freund der Reisefreiheit, aber bei Italien müssen wir noch vorsichtig sein", warnte der Gesundheitsminister und verwies darauf, dass Italien aktuell 382 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner habe.

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Klaus Schenk • 28.05.2020 11:05
das die Grünen sich für ein absolut, gegen ihre Prinzipien verstoßendes, umweltschädliches Rennen stark machen und gleichzeitig den Bürgern die Reise an den Gardasee verbieten, zeigt welche Interessen sie vertreten. Hoffe dass sie dort hin zurückkehren, wo sie vor der letzten Wahl waren. Den ersten gravierenden Fehler (Lunacek) konnten sie gezwungener Maßen korrigieren, diese Fehler werden Ihnen hoffentlich das Genick brechen. Steigbügelhalter für die Türkisen, dafür wurden sie nie gewählt.
Klaus Duschek • 28.05.2020 10:23
Wenn man - wie unser gesundheitsministernder Volksschullehrer und dessen Experten - noch immer von einer Durchseuchung von 0,15 % (so gestern in Die-Presse) ausgeht, statt endlich das tatsächliche Ausmaß der Krankheitsausbreitung mittels repräsentativen Serum-Tests festzustellen, muss man das unsinnige Angstszenario ebenso aufrecht halten wie das Dogma von den unfehlbaren PCR Tests (für akute Infekte). Der Herr Volksschullehrer übersieht dabei jedoch, dass der PCR Test massive Mängel hat, die einerseits darin liegen, dass er eine reine Momentaufnahme im Zeitpunkt der Testung darstellt (und fünf Minuten danach schon Makulatur sein kann) und dass es andererseits - siehe Bericht der Universitätsklinik Freiburg (BRD) - bei durch Sputumanalyse (= ausgehustetes Material aus den Bronchien) aus der Lunge nachgewiesenermaßen Infizierten zu negativen Testergebnissen beim Nasen/Rachenabstrich kommen kann und das sogar dann, wenn Lungenfachärzte (und nicht wie bei uns irgendwelche Mediziner) den Abstrich machen! Ebensowenig dürfte der Herr Volksschullehrer ausreichend darüber orientiert sein oder verstanden haben, dass es jedenfalls in Schweden, Spanien und nun auch Italien umfangreiche Antikörperuntersuchungen gibt (bzw. diese laufen), bei denen Zwischenergebnisse auf Durchseuchungen von bis zu 50 % und damit Herdenimmunität hinweisen – es mithin extrem unwahrscheinlich ist, sich bei derart hohem Durchseuchungsgrad überhaupt anzustecken (sofern man nicht auch als Österreicher schon längst Antikörper hat). Auch wenn Italien derzeit noch viele Erkrankungsfälle aufweist, ist gerade wegen der massiven Durchseuchung seit Anfang Dezember 2019 (siehe CNN-Bericht über Covid19-Ausbreitung anhand der Mutationsanalyse) hier die Herdenimmunität vermutlich längst erreicht und eine Reise dementsprechend sehr risikoarm. Bei einer Reise nach Italien hätte ich – sofern man derlei isst – deutlich mehr Bedenken, mir wegen verseuchter Muscheln Hepatitis A oder ungenügend gegartem Schweinefleisch Hepatitis E, wegen ungenügend gegartem Huhn Salmonellen und/oder Noroviren einzufangen, als mich mit Covid19 anzustecken – zumal der Krankheitsverlauf und die langfristigen Auswirkungen von Hepatitis (vor allem „E“) deutlich schlimmer sind. Und schließlich sollte sogar ein Volksschullehrer wissen, dass man – zwar ein wenig umständlich – sowohl über Slowenien als auch die Schweiz nach Italien fahren kann – ein Ausreiseverbot nach Italien mithin sinnbefreit ist – aber sinnbefreit waren und sind so gut wie alle Maßnahmen, die diese Regierung in Sachen Covid19 angeordnet hat, insofern zumindest konsequent – man soll ja aus pädagogischen Gründen immer auch positive Elemente gerade bei sehr schwachen SchülerInnen (diesfalls MinisterInnen) herausstreichen.
Susanne Fiedler • 28.05.2020 09:03
Wenn das Argument lautet, dass man über Slowenien von Italien nach Österreich kommt, dann müssen wir auch die Grenze zur Schweiz zulassen. Weil die Schweiz ab Juli auch die Grenze zu Italien aufmacht ... Auch über die Schweiz kommt man dann von Italien nach Österreich.

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