26-Jährige als „Verwaltungsassistentin“ für Geldwäsche eingesetzt

Die Frau nahm einen Job an, der sich als Betrugsmasche entpuppte. Sie sollte Geldbeträge von ihrem privaten Konto auf ein Kryptowährungskonto weiterleiten. Die Summen wiederum stammten von vermeintlichen Handyverkäufen.

Symbolbild.
© Laputin

Innsbruck – Von einem Verdacht der Geldwäscherei berichtet am Freitag die Tiroler Polizei. Anfang Mai nahm eine 26-jährige eine im Internet ausgeschriebene Stelle als angebliche „Verwaltungsassistentin“ an. Dabei hatte die Frau die Aufgabe, Geldbeträge die auf ihr privates Konto eingezahlt wurden, auf ein Kryptowährungskonto weiterzuleiten.

Zuvor hatte die Österreicherin ihrem vermeintlichen Arbeitgeber Kopien ihres Ausweises geschickt. Mit diesen Daten schalteten die Täter dann im Internet Verkaufsangebote für Handys. Mehrere Personen gingen auf die Angebote ein und zahlten den Preis für die Telefone auf das Konto der Frau ein. Diese überwies die Beträge weiterhin auf das Kryptowährungskonto der Unbekannten.

Schließlich meldeten sich die ersten Opfer bei der Polizei, weil sie keine Handys erhalten hatten, woraufhin die Beamten die 26-Jährige wegen Betrugsverdacht ausforschten. Es entstand ein Schaden im vierstelligen Eurobereich. (TT.com)

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