Red-Bull-Teamchef Horner für neuen Quali-Modus bei Doppel-GP

In dieser Woche sollen die Teams in einer Online-Abstimmung über den Vorschlag entscheiden, das zweite Qualifying in Spielberg als 30-minütiges Sprintrennen auszutragen.

Max Verstappen und Red Bull Racing hätten nichts gegen ein Rennen vor dem Rennen.
© LLUIS GENE

London – Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat für die Einführung eines veränderten Qualifyings bei Doppelrennen plädiert. In Österreich biete sich eine perfekte Gelegenheit, das auszuprobieren, sagte der Brite. Mercedes hatte sich dagegen ausgesprochen, das Qualifying vor dem zweiten Rennen durch ein 30-minütiges Rennen mit umgekehrter Startaufstellung zu ersetzen.

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Der Weltverband FIA und Rechteinhaber Liberty Media hatten sich durch diese Neuerung mehr Spannung versprochen. "Es wäre eine perfekte Gelegenheit, im zweiten Rennen etwas Neues auszuprobieren", sagte Horner. "Sonst hätte man bei stabilen Bedingungen wohl wieder den gleichen Ausgang wie im ersten Rennen."

Horner sagte, nur Mercedes habe der Vorschlag nicht gefallen. "Toto (Wolff) denkt, das würde die Kampagne von Lewis Hamilton um den siebenten WM-Titel stören und biete zu viel Raum für Variable." Laut Sky argumentierte Mercedes, dass der Sport genug Spannung liefere. Die Formel 1 brauche keine Gags, um attraktiver zu werden. In dieser Woche sollen die Teams in einer Online-Abstimmung über den Vorschlag entscheiden.


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