Vergiftete Getränkeflaschen in München: Polizei analysiert Stoff

Im März und April waren in zwei Münchner Supermärkten mehrere Getränkeflaschen mit tödlichem Gift aufgetaucht. Dreimal hatten Kunden kleine Mengen daraus getrunken.

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München – Nach den Funden mehrerer Getränkeflaschen mit tödlichem Gift in Münchner Supermärkten versuchen die Ermittler weiter, die genaue Substanz zu analysieren. Die Sonderkommission Tox führe in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalität Tests durch, um Details zu dem Giftstoff zu erhalten, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Im März und April waren in zwei Münchner Supermärkten insgesamt vier Fälle bekannt geworden. Dreimal hatten Kunden in kleinen Mengen aus den vergifteten Flaschen getrunken und anschließend über Übelkeit, Schwindel und Kreislaufbeschwerden geklagt. Zwei Frauen im Alter von 34 und 42 Jahren mussten sofort medizinisch behandelt werden.

Auch in einer vierten – noch nicht verkauften – Flasche fanden die Ermittler Gift. Den Erkenntnissen nach sind die Flaschen geöffnet und mit einem Lösungsmittel aufgefüllt worden.

Weitere Opfer hätten sich noch nicht gemeldet, sagte der Polizeisprecher weiter. Auch eine konkrete Spur verfolgen die Beamten noch nicht. „Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.“ (dpa)


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