Nach Brand im Affenhaus: Ermittlungen auf der Zielgeraden

Nach dem Brand im Krefelder Zoo, bei dem rund 50 Tiere ums Leben kamen, sind die Ermittlungen bald abgeschlossen. Drei Frauen stehen wegen fahrlässiger Handlung im Zentrum der Ermittlungen.

Ein Meer von Kerzen und Blumen liegt vor dem Eingang des Zoos. Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus haben viele Besucher ihrer Trauer damit Ausdruck verliehen.
© APA/dpa/Roberto Pfeil

Krefeld – Ein halbes Jahr nach dem schweren Brand im Krefelder Zoo sollen die Ermittlungen bald abgeschlossen werden. „Die Fragen, die wir noch hatten, können wir zunehmend beantworten“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Stahl am Donnerstag in Krefeld auf Anfrage. Man hoffe, die Öffentlichkeit nach den Sommerferien über die Ergebnisse unterrichten zu können.

Nach wie vor stehen drei Frauen unter Verdacht, das verheerende Feuer durch so genannte Himmelslaternen fahrlässig verursacht zu haben. Bei dem Brand starben rund 50 Tiere, darunter acht Menschenaffen. Ein schwere verletzter Gorilla musste von einem Polizisten erschossen werden. (dpa)

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