Bei weiteren positiven Zahlen: Altenheime wollen weitere Lockerungen

Bei null Infizierten fordert ISD-Chef Innerebner, die Corona-Regeln weiter zu lockern. Teils fehle die rechtliche Grundlage für Restriktionen.

Ein Besuch pro Tag ist in den meisten Tiroler Altenheimen vorgesehen. Wie viel Schutz es braucht, entscheiden Heim, Bewohner und Besucher.
© iStock

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Ein Besuch pro Tag. Eine halbe Stunde lang. Wer zu Besuch kommt, dessen Daten werden registriert. So ist derzeit die Regelung in den Alten- und Pflegeheimen der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH, ISD. Geschäftsführer Hubert Innerebner ist mit den Corona-Regelungen nicht glücklich. „Die Qualität der Pflege leidet darunter.“ Noch dazu habe für manche Restriktionen die rechtliche Grundlage gefehlt, meint er. Für besonders strittig hält Innerebner die Empfehlung, das Heim nicht zu verlassen. Weder allein, noch für einen Ausflug mit den Angehörigen. „Da schrammt man schnell am Freiheitsentzug entlang.“ Bei Personen, die sich durch einen Ausflug selbst gefährden würden, sei das argumentierbar, bei allen anderen zumindest zwiespältig, meint er.

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