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Bei der Admira wird die Abstiegsfrage für die WSG nicht beantwortet

In der Südstadt bei den „Unabsteigbaren“ der Admira steigt heute (17 Uhr/live TT.com-Ticker) für die stark ersatzgeschwächte WSG Tirol das nächste Endspiel im Abstiegskampf.

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Die WSG Tirol um Stefan Hager und Thanos Petsos (r.) will die Admira mit Routinier „Jimmy“ Hoffer nicht ins Laufen kommen lassen.
© gepa

Von Alex Gruber

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Innsbruck – „Ich freue mich, wieder bei der Mannschaft zu sein. Natürlich ist es ein bisschen komisch, mit Gips“, sinnierte WSG-Cheftrainer Thommy Silberberger gestern im Doppeldecker-Bus der Tiroler, der sich schon um 8 Uhr morgens Richtung Lindabrunn aufmachte, von wo aus man auch das zweite Auswärtsspiel bei der Austria am Dienstag in Angriff nehmen wird.

Der Trainer muss natürlich mit Thrombose-Spritzen und einem Sack voller Tabletten nach seinem offenen Knöchelbruch im O-Ton „höllisch aufpassen“. Und dennoch will der „Silbi“ mit seiner Präsenz für frische Kräfte sorgen.

⚽ tipico Bundesliga - 26. Spieltag

Qualifikationsgruppe - Samstag:

  • Admira - WSG Tirol 17.00 Uhr
  • Mattersburg - Austria Wien 17.00 Uhr (live ORF 1)
  • St. Pölten - Altach 17.00 Uhr

Meistergruppe - Sonntag:

  • Rapid Wien - WAC 17.00 Uhr (live ORF 1)
  • Hartberg - Sturm Graz 17.00 Uhr
  • LASK - Red Bull Salzburg 19.30 Uhr

Die WSG braucht bei fünf hochkarätigen Ausfällen (Grgic, Walch, Pranter, Soares/alle verletzt, Svoboda/gesperrt) heute eine Topleistung aller Verbliebenen, um anzuschreiben. „Es wird spannend mit der Aufstellung. Aber die Abstiegsfrage wird in der Südstadt noch nicht beantwortet. Und wir müssen uns trauen, Fußball zu spielen“, notierte Silberberger an der Seite von Sportmanager Stefan Köck. Für Ione Cabrera (ESP) kommt ein Comeback noch zu früh, deswegen fällt eine Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr wohl eher flach, dafür könnte Dino Kovacec im Mittelfeld nach langer Spielpause eine Geheimwaffe sein.

Schmidt-Vertrag verlängert sich bei Klassenerhalt der Admira

„Sie haben im Mittelfeldzentrum Kampfspieler. Es wird ein Kampfspiel werden und wir dürfen ihnen nicht ins offene Messer laufen“, spielt Köck auf die Doppelspitze der Admira (Hoffer-Bakis) an.

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Bei der WSG trifft der „Major“, Stefan Maierhofer (37), heute einmal mehr auf Jimmy Hoffer (33), mit dem er vor über einem Jahrzehnt am Weg zum Meistertitel mit Rapid brillierte. Es braucht im Abstiegskampf erfahrene Typen, die bei allem Druck in gewisser Weise dennoch cool Eiswürfel spucken.

Der Admira drückt übrigens auch Ex-Coach Klaus Schmidt die Daumen. Denn beim Klassenerhalt der Niederösterreicher verlängert sich sein Vertrag ...


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